Der FC Brünninghausen und der DSC Wanne-Eickel trennen sich im Verfolgerduell mit einem schwachen 0:0-Unentschieden.

Brünninghausen - Wanne-Eickel

Trostlose Nullnummer am Hombruchsfeld

Tobias Hinne-Schneider
27. November 2015, 22:24 Uhr

Der FC Brünninghausen und der DSC Wanne-Eickel trennen sich im Verfolgerduell mit einem schwachen 0:0-Unentschieden.

"Das 0:0-Remis geht in Ordnung", da waren sich beide Trainer einig. In einer schwachen Begegnung gelang es weder den Hausherren noch den Gästen, den entscheidenden Punch zu setzen. Dabei war Wanne-Eickel durchaus ein Stück näher am Erfolg, in der ersten Halbzeit war es Christian Melchner, der aus fünf Metern lediglich FC-Torwart Muhammed Acil anschoss. In Durchgang zwei war der Querbalken im Weg, als es Tugrul Aydin aus der Distanz versuchte.

DSC-Trainer Marco Rudnik war zwar mit dem Ergebnis zufrieden, das Spiel seiner Mannschaft hat ihm aber nicht wirklich gut gefallen: "Wir haben zu viele Bälle zu früh verloren. Außerdem war unser Spielaufbau heute sehr durchschaubar. Das war weder Fisch noch Fleisch."

Auf der anderen Seite war es der ansonsten schwache Florian Gondrum, der seine Mannschaft mit einem Freistoß fast in Führung gebracht hätte. In der Schlussphase kam das Team von Alexander Gocke noch zu einigen Konterchancen, aber ohne wirklich gefährlich zu werden. Die größte Chance hatte Mittelstürmer Tim Schrade nach einem Missverständnis der DSC-Verteidigung, sein Kopfball ging allerdings ein gutes Stück über den Kasten von Marcel Johns.

"Unser Ziel war es, nach den zwei ernüchternden Wochen wieder für Erfolgserlebnisse zu sorgen", erklärte Brünninghausen-Coach Alexander Gocke: "Daher muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Wir hatten heute sicherlich mehr Feldanteile und das cleverere Aufbauspiel, es fehlte uns an der nötigen Kaltschnäuzigkeit. Zwei Mal hatten wir Glück und zwei Mal hätten wir treffen können. Schlussendlich ist das 0:0 das richtige Ergebnis."

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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