Am Wochenende bietet sich der SGS Essen die Chance, sich in der Frauenbundesliga oben festzubeißen. Gegner 1. FC Köln dürfe allerdings ein unbequemer Gast werden.

Frauenfußball

SGS will sich oben festsetzen

Chistian Lock
28. Oktober 2015, 08:51 Uhr
Foto: Frank Groener

Foto: Frank Groener

Am Wochenende bietet sich der SGS Essen die Chance, sich in der Frauenbundesliga oben festzubeißen. Gegner 1. FC Köln dürfe allerdings ein unbequemer Gast werden.

Für die SGS Essen läuft die Saison bisher nach Plan. Das kleine Formtief gegen Hoffenheim, als sich die SGS vor gut zwei Wochen vor heimischen Publikum an der Hafenstraße mit 1:2 geschlagen geben musste, überwanden die Essenerinnen umgehend. In Potsdam konnten die Mädels um Trainer Markus Högner wieder auf gewohntem Niveau einen wohlverdienten Punkt ergattern.

Am kommenden Samstag muss sein Team nun gegen den aktuell Tabellenletzten und Aufsteiger 1. FC Köln ran. Die derzeitige Tabellensituation der Kölnerinnen sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der FC durchaus über genügend Qualität für eine Überraschung verfügt. So zeigte der FC sich in den vergangenen Begegnungen immer wieder konterstark. Besonders die knappen Ergebnisse der letzten drei Partien sind Grund genug für SGS-Coach Högner aufzuhorchen. Das Spiel gegen die Kölnerinnen wird sicher kein Selbstläufer werden. "Wir dürfen den FC auf keinen Fall unterschätzen", betont Höger und warnt vor einer möglichen Überheblichkeit gerade auch mit Blick auf die erwähnte Konterstärke der Kölnerinnen: "Wir müssen höllisch aufpassen."

Der 7. Spieltag der Frauen-Bundesliga bietet der SGS Essen allerdings auch Chancen. Die Tabellenspitze der Liga hat ebenfalls schwere, vermutlich sogar ungleich schwerere Spiele vor der Brust. Für die TSG Hoffenheim, die nur ein Punkt vor den Essenerinnen den dritten Rang der Liga einnimmt, wird es am Sonntag alles andere als einfach, denn in Hoffenheim gastieren die Potsdamerinnen. Außerdem treffen in Frankfurt im Topspiel der FFC und der FC Bayern München aufeinander, was schon einmal garantiert, dass zumindest eines der Topteams in jedem Fall Federn lassen muss. Die Gelegenheit also für die SGS, Punkte auf die Spitze gut zu machen. „Wir haben das Ziel, uns oben festzusetzen“, meint Högner.

Mit Blick auf den Transfer-Coup Kozue Ando weiß Högner zu berichten, dass sie nun seit einer Woche mittrainiere und die Trainingsqualität im Allgemeinen merkbar erhöhe: „Sie zieht die jungen Spielerinnen mit und spornt auch sie zu erhöhten Trainingsleistungen an.“

Autor: Chistian Lock

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren