Nach toller erster Halbzeit schlugen die MSV-Frauen die zweite Mannschaft von Turbine Potsdam souverän mit 2:0.

MSV-Frauen

Zebra-Ladys marschieren weiter

Christian Lock
18. Oktober 2015, 19:05 Uhr
Foto: firo

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Nach toller erster Halbzeit schlugen die MSV-Frauen die zweite Mannschaft von Turbine Potsdam souverän mit 2:0.

Damit steht die Mannschaft von Inka Grings sie auch weiterhin ohne Punktverlust an der Tabellenspitze der 2. Frauen-Bundesliga Nord.

Bereits in der 6. Spielminute traf Stefanie Weichelt nach einem Eckstoß für den MSV, nur zwanzig Minuten später erhöhte Nicole Munzert mit einem wuchtigen Schuss aus gut 20 Metern. Das Spiel machte in der ersten Halbzeit richtig Spaß, war schwungvoll und von Torchancen geprägt. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie dann aber zusehends.
[infobox-right]MSV: Kämper – Schenk, Hellfeier, Kiwic, Heß – Wu, Nati (80. Büning), Bresonik, Munzert, Weichelt – Falkon (74. Mirvan).
Potsdam II: Schuldt – Wiegand, Krug, Seifert, Hofmann – Lindner, Hörnke, Reinkober (80. Albert), Friedl (66. Nowotny) – Meister, Greulich.
SRin: Fabienne Michel. T: 1:0 Weichelt (6.), 2:0 Munzert (26.). Z: 309. GK: Kämper – Meister.[/infobox]
„Wir sind unter unseren Möglichkeiten geblieben“, resümierte Turbine-Coach Thomas Kandler. „Ich hatte den Eindruck, dass wir zu viel Respekt vor dem Gegner hatten.“ In der ersten Hälfte sei seine Mannschaft überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen, aber auch im zweiten Durchgang, in dem seine Spielerinnen deutlich energischer auftraten, haben sie es versäumt, die im Ansatz guten Aktionen auch mal zu Ende zu spielen.

MSV-Trainerin Grings bemängelte trotz des Sieges die schludrige Chancenverwertung ihrer Mannschaft: „Wir waren vorne zu verspielt. Das kann schnell auch mal nach hinten losgehen.“ Gerade gegen die kommenden Gegner Gütersloh und Cloppenburg könne so was bestraft werden. Dennoch weiß sie zu schätzen, was ihre Mannschaft in den vergangenen Wochen geleistet hat: „Ich glaube, dass wir letztendlich absolut zufrieden sein können. Wir sind Tabellenführer, da sollte man auch mal stolz drauf sein.“

Autor: Christian Lock

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