Traditionsverein TSV 1860 München hat die abgelaufene Saison mit einem Gewinn von 65.000 Euro abgeschlossen, rechnet aber in der Spielzeit 2007/2008 mit einem Verlust von 3,7 Millionen. Die Löwen hatten bereits für die vergangene Saison mit einem Minus von drei Millionen gerechnet. Durch Extraeinnahmen aus der Weltmeisterschaft, der Kirch-Insolvenz und dem Verkauf von Spielern konnte das Minus jedoch in ein leichtes Plus umgewandelt werden.

"Löwen" kalkulieren finanziellen Verlust ein

"Man muss sich keinerlei Sorgen über die Solidität von 1860 München machen"

twe1
25. Juli 2007, 14:06 Uhr

Traditionsverein TSV 1860 München hat die abgelaufene Saison mit einem Gewinn von 65.000 Euro abgeschlossen, rechnet aber in der Spielzeit 2007/2008 mit einem Verlust von 3,7 Millionen. Die Löwen hatten bereits für die vergangene Saison mit einem Minus von drei Millionen gerechnet. Durch Extraeinnahmen aus der Weltmeisterschaft, der Kirch-Insolvenz und dem Verkauf von Spielern konnte das Minus jedoch in ein leichtes Plus umgewandelt werden.

"Man muss sich keinerlei Sorgen über die Solidität von 1860 München machen", erklärte Geschäftsführer Stefan Ziffzer auf der Bilanz-Pressekonferenz des Vereins am Mittwoch. "Wir müssen in die Situation kommen, wo wir Spieler nicht mehr abgeben müssen", sagte allerdings Manager Stefan Reuter, nachdem die Münchner erst in dieser Woche Marcel Schäfer für geschätzte 900.000 Euro zum Bundesligisten VfL Wolfsburg transferiert hatten.
Aufgrund der erwarteten Finanzlücke sucht der TSV 1860 für die nächsten zwei Jahre Sponsoren, die insgesamt fünf Millionen Euro aufbringen sollen. Der Gesamt-Etat für die laufende Saison wurde mit 24,247 Millionen Euro veranschlagt. Für die Profi-Mannschaft stehen davon 6,295 Millionen zur Verfügung.

Autor: twe1

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