Am Sonntag (15:15 Uhr) kommt es am neunten Spieltag zum Derby zwischen dem VfL Speldorf und dem VfB Homberg.

Speldorf - Homberg

"Homberg ist das kompletteste Team"

Kevin Weißgerber
25. September 2015, 17:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Am Sonntag (15:15 Uhr) kommt es am neunten Spieltag zum Derby zwischen dem VfL Speldorf und dem VfB Homberg.

Vor zwei Jahren noch ein packendes Duell in der Oberliga, heute eine Begegnung zweier Landesligisten, die sich beide einen besseren Saisonstart erhofft haben. An der Spannung hat sich in dieser Zeit jedoch nichts geändert. "Spiele gegen Speldorf sind immer etwas besonderes. Ich bin mir sicher, dass wir zwei Teams sehen werden, die bis ans Limit gehen werden", verspricht Hombergs Trainer Stefan Janßen, welcher seinerseits positive Gedanken an den Gegner verbindet: "Speldorf war damals meine erste Trainerstation, nachdem ich dort selber noch spielen durfte."

Die aktuelle Lage beim Gastgeber sieht jedoch alles andere als positiv aus. Mit aktuell drei Punkten aus den ersten acht Spielen belegt die Mannschaft von Trainer Oliver Röder den letzten Tabellenplatz. "So eine Situation ist natürlich nicht in unserem Sinne, aber jetzt bleibt uns halt nichts anderes übrig, als unseren Blick nach oben zu richten", resümiert Röder die Lage. Er erkenne zwar, dass seine Mannschaft den Willen nicht verliert, jedoch müsse in den kommenden schweren Aufgaben mehr kommen: "Gegen Kleve am letzten Sonntag haben wir nach zwei Platzverweisen die Köpfe nicht hängen lassen, sondern noch großen Einsatz gezeigt. Am Mittwoch in Duisburg haben wir nach einer guten ersten Halbzeit zu angstvoll gespielt und zu wenig Aufwand betrieben." Insgesamt sieht der Trainer genug Potential vorhanden, um in der Liga zu bestehen, jedoch müsse man noch einige Faktoren abstellen, um gegen das "kompletteste Team der Liga" aus Homberg zu bestehen.

Genau der selben Meinung ist auch Gäste-Trainer Stefan Janßen: "Das letzte, was ich und meine Spieler machen werden, ist Speldorf nach der momentanen Position zu bewerten." Janßen, welcher immer als Perfektionist bekannt ist, hadert in dieser auch noch mit der schwankenden Leistung seiner Schützlinge, die nach dem Oberliga-Abstieg bestimmt mit höheren Erwartungen in die Saison gegangen sind: "Natürlich wäre es gut, wenn wir in der Tabelle ein wenig weiter oben stehen würden, aber ich und meine Spieler haben beispielsweise am Mittwoch im Spiel gegen Kleve gesehen, dass wir, wenn wir geschlossen auftreten, mit allen mithalten können. Dies braucht noch etwas Zeit, wir sind aber auf einem guten Weg."

Autor: Kevin Weißgerber

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