Für den Vogelheimer SV läuft es diese Saison richtig gut. Erst eine Niederlage und zuletzt fünf Siege in Serie unterstreichen die Leistung des Tabellenführers.

Vogelheimer SV

"Die Welle nehmen wir gerne mit"

Kevin Weißgerber
24. September 2015, 16:05 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Für den Vogelheimer SV läuft es diese Saison richtig gut. Erst eine Niederlage und zuletzt fünf Siege in Serie unterstreichen die Leistung des Tabellenführers.

Doch in der englischen Woche stand nun das Essener Stadtderby gegen DJK Katernberg 19 auf dem Plan. "Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass diese Begegnung nicht wie jede andere sein wird", bekräftigt Trainer Sascha Hense auch einen Tag später. Und Recht sollte er behalten, denn mit einem knappen 2:1-Sieg konnte sich der Tabellenführer zwar durchsetzen, doch vermisste der Coach die gewohnte Leichtigkeit seines Teams. "Wir haben es uns teilweise selbst unnötig schwer gemacht, sodass wir beinahe noch dafür bestraft wurden", gibt sich Hense kritisch, lobt aber dennoch die starke Moral seiner Spieler: "Es ist in der jetzigen Phase einfach unsere Stärke, dass wir immer noch einen drauflegen können."

Die momentane Welle nehmen wir natürlich mit
Sascha Hense

Nun geht es am Sonntag direkt gegen Rheinland Hamborn weiter, die zuvor ihre ersten beiden Siege der Saison einfahren konnten und jetzt von der englischen Woche verschont geblieben sind. Für Hense nicht unbedingt ein Nachteil für seine Männer: "Meine Mannschaft befindet sich im Moment auf einem hohen konditionellen Level und wir haben schon zu Beginn der Saison gezeigt, dass uns eine englische Woche nicht negativ beeinflusst." Nichtsdestotrotz habe man es mit einer sehr spielstarken Team zu tun, dessen Tabellenposition nicht die eigentliche Qualität widerspiegelt. "Wir wissen den Gegner aber richtig einzuschätzen und werden dort weiter an unsere aktuelle Form ansetzen."

Ein erstes großes Fazit will der Trainer dann in der Winterpause ziehen und gegebenfalls die aktuellen Ziele für die Spielzeit neu definieren: "Ich habe vor dem ersten Spieltag einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften als erstes Maschroute ausgesprochen. Die momentane Welle nehmen wir natürlich mit und wenn wir nach der Hinrunde immer noch auf dem ersten Platz verweilen sollten, kann man sich neue Gedanken machen."

Autor: Kevin Weißgerber

Mehr zum Thema

Kommentieren