Jetzt ist er in Duisburg angekommen. Bei der 1:3-Niederlage im Geheim-Test bei Standard Lüttich feierte Neuzugang Lasha Dvali sein Debüt im Trikot des MSV.

MSV Duisburg

Dvali will "so schnell wie möglich helfen"

07. September 2015, 10:07 Uhr
Foto: MSV

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Jetzt ist er in Duisburg angekommen. Bei der 1:3-Niederlage im Geheim-Test bei Standard Lüttich feierte Neuzugang Lasha Dvali sein Debüt im Trikot des MSV.

Er kam nach der Pause für Kapitän [person=1753]Branimir Bajic[/person] und rückte in die Innenverteidigung rückte. Zwar kassierten die Meidericher alle Gegentreffer erst in der zweiten Hälfte, doch [person=31623]Dvali[/person] kann die Schuld dafür nicht angelastet werden.

Ihm fehlte naturgemäß zwar noch die Bindung zur Mannschaft, trotzdem klappte gerade sein Aufbauspiel schon gut. Auch die Kommunikation mit seinen Kollegen, die derzeit noch auf Englisch erfolgt, stimmte. „Er hat ein gutes Auge und kann Fußball spielen“, zieht Gino Lettieri nach den ersten 45 Minuten des 20-Jährigen ein zufriedenes Fazit.

Allerdings weiß er auch, woran der georgische Nationalspieler, der kurz nach seiner Unterschrift beim MSV am Montag sofort wieder abreiste, um mit der U21 am Donnerstag in Kroatien anzutreten, noch arbeiten muss: „Lasha muss sich noch an Griffigkeit und Härte bei uns gewöhnen.“

Eine Einschätzung, die Dvali bestätigt und zugleich als Ansporn sieht. Denn er will sich bei den Blau-Weißen behaupten, weiß allerdings auch, dass er noch an seinen Schwächen arbeiten muss: „Ich brauche Spielpraxis, will dem MSV aber so schnell wie möglich helfen, den Klassenerhalt zu schaffen.“

Dass den Zebras dieser gelingen kann, davon ist Ivica Grlic überzeugt. Nicht nur, weil er es als Sportdirektor sein muss, sondern weil ihn die Entwicklung der Mannschaft zuversichtlich stimmt: „Die ersten 60 Minuten gegen Lüttich waren richtig stark und wir sind durch [person=5523]Kevin Scheidhauer[/person] auch verdient in Führung gegangen. Zusammen mit dem guten Spiel gegen Greuther Fürth ist eine klare Leistungssteigerung zu sehen.“

Grlic fordert, dass der jüngste Aufwärtstrend nun auch am Montag, 14. September, beim Gastspiel in St. Pauli fortgesetzt wird. „Wenn wir den eingeschlagenen Weg weiter fortführen, können wir dort selbstbewusst auftreten.“

Ob dann vielleicht auch schon ein weiterer Neuzugang an Bord sein wird, ist allerdings noch fraglich. „Wir halten die Augen und Ohren weiter offen“, verspricht Grlic und hofft, dass er die schwachbesetzte Offensivabteilung in den nächsten Tagen oder Wochen noch einmal qualitativ aufstocken kann.

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