Zwei Spiele, 12:0 Tore – rein ergebnistechnisch erwischte Borussia Mönchengladbach einen optimalen Start in die Vorbereitung. Und auch sonst ist Trainer Uli Sude durchaus zufrieden:

Mönchengladbach A-Jugend: Torwart-Dreikampf tobt

Über Rieneck nach Berlin

gri
19. Juli 2007, 10:21 Uhr

Zwei Spiele, 12:0 Tore – rein ergebnistechnisch erwischte Borussia Mönchengladbach einen optimalen Start in die Vorbereitung. Und auch sonst ist Trainer Uli Sude durchaus zufrieden: "Ich bin sehr angetan von der Truppe. Sie hat ihre spielerischen Qualitäten schon angedeutet." Das alles ohne Dennis Dowidat und Tony Jantschke, die sich mit der deutschen U17-Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft in Korea vorbereiten.

Sie werden auch beim Sinngrund-Cup in Rieneck fehlen, der vom kommenden Freitag bis Sonntag stattfindet. Es wird der erste echte Härtetest für die "Fohlen", unter anderem nehmen Borussia Dortmund, 1860 München, der 1. FC Nürnberg und das Olympia-Team der USA an dem Turnier teil. "Wir haben zuletzt zwei Mal in Folge gewonnen und mit Moses Lamidi den besten Spieler des Turniers gestellt, das ist eine hohe Bürde", grinst der Linien-Chef. Dass seine Jungs damit umgehen können, davon ist er überzeugt: "Bei uns stimmt die Mischung aus Jung und Alt, Kampfkraft und Technik."

Die Voraussetzungen stimmen also, um den jüngsten Erfolg zu wiederholen. Mit Marko Marin, Lamidi und Keeper Frederic Löhe rückten gleich drei Akteure zu den Profis auf. Andere wie Oliver Stang, Christian Dorda und Tim Heubach empfehlen sich über die Oberliga-Mannschaft, den "zweiten Bildungsweg", wie Sude es nennt. Die nächsten Kandidaten für den Sprung nach oben dürften Jantschke und Dowidat sein. Doch Sude möchte sich nicht festnageln lassen: "Ich glaube, da wird ein ganzer Schwung kommen."

Zuvor werden aber die Stammplätze vergeben. Und da tobt vor allem im Torhüter-Bereich ein enger Konkurrenz-Kampf. Sowohl Nils Schmadtke als auch Julien Jansen und der vom VfB Stuttgart verpflichtete David Niepel dürfen sich Hoffnungen auf die Nummer Eins machen. Was im übrigen auch das Mannschafts-Ziel sein kann. "Wir sollten das Bestreben haben, im vorderen Bereich zu landen", urteilt Sude.

Sein Zusatz: "Realistisch ist, dass wir unter den ersten fünf Teams einlaufen." Es gibt aber noch eine weitere Trophäe zu gewinnen: Als Niederrhein-Cupsieger ist man automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert, erhielt für die erste Runde sogar ein Freilos. "Eine Reise nach Berlin", erklärt der Ex-Profi, "das wäre schon eine tolle Geschichte."

Autor: gri

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