Viktoria Köln setzte sich bei der Saisoneröffnung des Wuppertaler SV mit 1:0 (1:0) gegen den Oberligisten durch.

WSV-Köln

Viktoria gewinnt letzten Härtetest

Nils Jewko
25. Juli 2015, 17:29 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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Viktoria Köln setzte sich bei der Saisoneröffnung des Wuppertaler SV mit 1:0 (1:0) gegen den Oberligisten durch.

Ein 1:1-Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen, ein 2:1-Erfolg gegen Drittliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg und ein 2:0-Sieg über Fortuna Düsseldorf - die Domstädter haben in der Vorbereitung bereits mehrere Ausrufezeichen gesetzt und ihre Ambitionen für die neue Spielzeit deutlich unterstrichen. Und auch im letzten Testspiel vor dem Saisonstart in der Regionalliga-West gegen Rot-Weiß Oberhausen gab sich die Mannschaft um Kapitän [person=1574]Mike Wunderlich[/person] keine Blöße und setzte sich beim Wuppertaler SV mit 1:0 durch. In einer einseitigen Partie, in der große Chancen allerdings Mangelware waren, erzielte Neuzugang Fabio Manuel Dias (FV Bonn-Endenich 08) nach Zuspiel von [person=4299]Jules Schwadorf[/person] in der 25. Minute das Tor des Tages.

Trainer Tomasz Kaczmarek hatte nach dem Spiel lobende Worte für den Wuppertaler SV parat und hob anschließend die Leistung seiner Defensive hervor. "Der WSV hat eine talentierte und ehrgeizige Truppe, die sehr defensiv gespielt hat. Insgesamt war es ohnehin ein schweres Spiel für uns, aber das Positive ist, dass wir hinten solide gestanden und keine Chance zugelassen haben", betonte der 30-jährige Linienchef.

Gegen das dicht gestaffelte Bollwerk des WSV, der höchstens durch Distanzschüsse kleine Offensivakzente setzte, taten sich die Kölner in der Offensive jedoch schwer. Die Viktoria suchte in ihrem 3-4-3-System zwar oft den Weg über die Flügel, um eine Lücke in der Wuppertaler Abwehr zu finden, doch oft fehlte dem Regionalligisten die Präzision beim finalen Pass. Nur in der 76. Minute ließ der agile Schwadorf mehrere Gegenspieler stehen und bediente [person=5692]Connor Krempicki [/person] mustergültig - allerdings sprang der Ball von der Hand des neuen Mannes von der TSG 1899 Hoffenheim II in das Tor.

Daher war WSV-Coach Stefan Vollmerhausen mit dem Spielverlauf auch sichtlich zufrieden: "Wir haben gegen eine Mannschaft, die fast schon Drittliga-Niveau hat, im Rahmen unserer Möglichkeiten gut dagegengehalten. Man hat wieder eine andere Mentalität auf dem Platz gesehen als in der Vergangenheit und die Jungs haben den Charaktertest souverän gemeistert. Denn so ein Spiel wird es in der Liga für uns nicht geben.

Autor: Nils Jewko

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