Wattenscheid sucht weiter nach einem neuen Keeper. Im Spiel gegen Ratingen setzte SGW-Coach Farat Toku deshalb einen niederländischen Testspieler ein.

SG Wattenscheid 09

Kommt der neue Keeper aus den Niederlanden?

19. Juli 2015, 18:29 Uhr
Foto: Ketzer

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Wattenscheid sucht weiter nach einem neuen Keeper. Im Spiel gegen Ratingen setzte SGW-Coach Farat Toku deshalb einen niederländischen Testspieler ein.

Der 31-jährige Torhüter Danny Wintjens kam in der zweiten Halbzeit zum Einsatz, wurde dabei aber wenig geprüft. Wintjens stand zuletzt in der zweiten niederländischen Liga bei VVV Venlo unter Vertrag und kam dort in der ersten Saisonhälfte auf neun Einsätze. In der Winterpause wurde der 1,95-Hüne an den PSV Eindhoven ausgeliehen, kam dort aber nicht zum Einsatz. Weitere Stationen des in Maastricht geborenen Torhüters waren Twente Enschede, SC Heerenveen, Fortuna Sittard und PEC Zwolle. Insgesamt kann Wintjens auf 141 Spiele in der Jupiler League zurückschauen. Zudem stehen 25 Einsätze in der ersten niederländischen Liga für PEC Zwolle und VVV Venlo in seiner Vita.

SGW-Coach Farat Toku wollte zur "Machbarkeit" eines Transfers noch keine Wasserstandsmeldungen abgeben. "Danny hat bei uns unter der Woche mittrainiert. Er hat sich gut präsentiert, auch auf der menschlichen Ebene. Wir müssen schauen, ob es für beide Seiten machbar ist", sagte der 35-Jährige.

Zu weiteren Verpflichtungen konnte Toku ebenfalls noch keine Stellungnahme beziehen, verwies aber auf den engen finanziellen Spielraum des Regionalligisten: "Wir haben schon ein paar Kandidaten gehabt und halten uns auch mehrere Optionen offen. Wir haben keinen Entscheidungsdruck. Es muss immer auch vom finanziellen Rahmen her passen." Dabei zeigte er aber auch auf, dass die SGW-Verantwortlichen gerne noch tätig werden möchten. "Wir müssen bei Verpflichtungen jetzt auch auf Zeit spielen und werden dann aber auch noch den ein oder anderen Transfer tätigen. Wobei uns vor allem auf der Torhüter-Position und im Sturm noch ein Spieler fehlt. Wir werden in Ruhe schauen, welche Verpflichtungen machbar sind", erklärte Toku.

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