Die Bundesliga strebt einen einheitlichen Spielball an. Ab der Saison 2009/10 soll dem Beispiel der ausländischen Elite-Klassen gefolgt werden. Ein Antrag soll auf der Liga-Vollversammlung am 7. August in Berlin eingebracht werden. Das bestätigte DFL-Pressesprecher Christian Pfennig dem Sport-Informations-Dienst (sid) auf Anfrage.

Einheitlicher Spielball für die Bundesliga

Weg zu einer neuen Einnahmequelle geebnet

deni1
13. Juli 2007, 11:31 Uhr

Die Bundesliga strebt einen einheitlichen Spielball an. Ab der Saison 2009/10 soll dem Beispiel der ausländischen Elite-Klassen gefolgt werden. Ein Antrag soll auf der Liga-Vollversammlung am 7. August in Berlin eingebracht werden. Das bestätigte DFL-Pressesprecher Christian Pfennig dem Sport-Informations-Dienst (sid) auf Anfrage.

Für die Deutsche Fußball Liga (DFL) bzw. für die 36 Profiklubs wäre damit der Weg zu einer neuen Einnahmequelle geebnet. Denn die DFL hätte freie Bahn, eine lukrative Kooperation mit einem Partner einzugehen.

In anderen europäischen Ligen ist das Geschäft mit einem gesponsorten Spielball bereits eine lohnende Angelegenheit. Die englische Premier League hat in der Firma Nike für jährlich sieben Millionen Euro einen Partner. In der Serie A bekommen die Klubs der Serie A 4,5 Millionen Euro pro Saison. Das bei der WM 2006 in Deutschland genutzte Modell "Teamgeist" von adidas wurde weltweit über 15 Millionen Mal verkauft.

Autor: deni1

Kommentieren