Radprofi Andreas Klöden vom Team Astana hat sich bei seinem Sturz auf der fünften Etappe der Tour de France am Donnerstag von Chablis nach Autun möglicherweise einen Bruch des Steißbeins zugezogen. Das erklärte Astana-Teammanager Marc Biver. Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt wurde Klöden ins Krankenhaus gebracht, sein Start bei der sechsten Tour-Etappe am Freitag ist fraglich. Klöden droht damit das vorzeitige Tour-Aus.

Verdacht auf Steißbeinbruch bei Klöden

Tour für Klöden schon beendet?

12. Juli 2007, 19:23 Uhr

Radprofi Andreas Klöden vom Team Astana hat sich bei seinem Sturz auf der fünften Etappe der Tour de France am Donnerstag von Chablis nach Autun möglicherweise einen Bruch des Steißbeins zugezogen. Das erklärte Astana-Teammanager Marc Biver. Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt wurde Klöden ins Krankenhaus gebracht, sein Start bei der sechsten Tour-Etappe am Freitag ist fraglich. Klöden droht damit das vorzeitige Tour-Aus.

Auch Klödens Kapitän Alexander Winokurow war im Verlauf der fünften Etappe zu Fall gekommen und hatte sich nach einer Kollision Abschürfungen zugezogen. "Um Winokurow mache ich mir keine große Sorgen. Er ist ein Kämpfer", kommentierte Biver im Anschluss an das 182,5km lange Teilstück.

Der letztjährige Tour-Zweite Klöden war bei Kilometer 107 in einen Graben gestürzt, konnte aber das Rennen direkt fortsetzen. Das Ziel erreichte er als 65. zeitgleich mit dem italienischen Tagessieger Filippo Pozzato (Liquisgas) und Milram-Kapitän Erik Zabel (Unna). Derzeit ist Klöden Zweiter im Gesamt-Klassement hinter dem Schweizer Fabian Cancellara (CSC).

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