Ein Punkt am letzten Spieltag würde dem Westfalenligisten SV Schermbeck den Einzug in die Aufstiegsrelegation um die Oberliga Westfalen sichern.

SV Schermbeck

Zwei Endspiele für den großen Traum

Miguel Thome
10. Juni 2015, 16:09 Uhr

Ein Punkt am letzten Spieltag würde dem Westfalenligisten SV Schermbeck den Einzug in die Aufstiegsrelegation um die Oberliga Westfalen sichern.

Dort würde der SVS auf den Zweiten der Westfalenliga 2, BV Westfalia Wickede, treffen und könnte "eine herausragende Saison krönen", meint Übungsleiter Christoph Schlebach. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit nächste Saison ist der 47-Jährige sehr zufrieden mit der aktuellen Spielzeit. „Der Aufstieg war kein Muss dieses Jahr! Das Ziel war eine Positionierung innerhalb der Top fünf und damit ist die Zielsetzung übertroffen“, konstatiert der Coach.

Bevor ein möglicher Aufstieg wirklich realisiert ist, möchte sich Schlebach nicht mit sportlichen Zielsetzungen aus dem Fenster lehnen. Fakt ist, dass der SV Schermbeck eine bewegte Vergangenheit in der Oberliga hat und sowohl sportlich als auch strukturell gut für die fünfthöchste Spielklasse aufgestellt wäre, die gerade aufgrund der vielen Lokalderbys "sportlich hochinteressant ist".

Zum möglichen Gegner Westfalia Wickede in der Relegation, die am 21. Juni ausgespielt wird, will Trainer Schlebach noch nichts sagen. „Wir arbeiten Schritt für Schritt, unsere Konzentration liegt erst einmal voll auf Sonntag, bevor wir mit der möglichen Vorbereitung auf Wickede beginnen. Das wird kein Selbstläufer, aber ich bin sehr optimistisch, dass wir den einen Punkt einfahren können."

Autor: Miguel Thome

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