Der erste Test gegen den Regionalligisten Rot-Weiss Essen ist absolviert (2:2) und Guido Naumann zeigt sich mehr als zufrieden.

Gladbeck: Naumann wartet auf Schirru und Özkaya

Rommels "Babyspeck" muss weg

08. Juli 2007, 23:25 Uhr

Der erste Test gegen den Regionalligisten Rot-Weiss Essen ist absolviert (2:2) und Guido Naumann zeigt sich mehr als zufrieden. "Die Leistung war für den ersten Auftritt okay, aber es gibt noch viel zu tun", macht der Gladbecker Trainer trotz des beeindruckenden Resultats deutlich. Besonders beim Blick auf seinen noch nicht vollständigen Kader steht dem Ex-Profi noch eine Menge Arbeit ins Haus.

Seit ein paar Tagen nimmt Naumann Yves Lupito unter die Lupe. Der ehemalige Wattenscheider hat bisher einen ordentlichen Eindruck hinterlassen, aber "entschieden ist noch nichts, ich will mir das noch ein bisschen anschauen", berichtet Naumann, der dem ehemaligen Kettwiger Georgi Japarize allerdings eine klare Absage erteilte. "Das ist zu wenig, den brauchen wir nicht", winkt Naumann ab.

Ein weiterer möglicher Neuzugang hat sich derweil noch nicht blicken lassen. Speldorfs Damiano Schirru rief Naumann an und erklärte ihm seine Situation: "Er will erst einsteigen, wenn er richtig fit ist, deshalb wird er erst in der kommenden Woche dazustoßen." Gegen RWE fehlte indes Germanias Neuzugang aus Kornharpen Ali Abou-Salah. "Er ist in eine Glastür gefallen und musste genäht werden, deswegen ist er nicht dabei", erklärt Naumann.

Ungewiss ist auch noch die Zukunft von Mesut Özkaya, der sich zu einem Probelauf in der Türkei befindet. "Er hat sich gemeldet und möchte dort bleiben", runzelt Naumann die Stirn: "Dass ich meinen Spielmacher nicht einfach gehen lassen will, ist doch klar. Und wenn wir ihm die Freigabe geben sollten, müssen die Türken ein paar Scheine rüberflattern lassen. Ich will Mesut keine Steine in den Weg legen, aber wir brauchen eine Ablöse, um noch reagieren zu können."

Dafür macht Dennis Rommel, der beide Treffer gegen RWE erzielte, mächtig auf sich aufmerksam. "Er hat ein exzellentes Kopfballspiel", schnalzt der Coach, der noch auf der Suche nach einem Trikotsponsor ist, mit der Zunge. "Er muss nur noch dafür sorgen, dass der Babyspeck wegkommt, dann ist er eine richtige Verstärkung."

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