Zwölf Neuzugänge hat Fortuna Düsseldorf inzwischen auf der Habenseite, Geschäftsführer Sport Wolf Werner hat den Großteil seiner Arbeit bereits abgeschlossen. Dennoch betont er:

DÜSSELDORF: Werner stellt die Neuzugänge vor

Bomber Lawaree, ein Kandidat

kru
22. Juni 2007, 18:46 Uhr

Zwölf Neuzugänge hat Fortuna Düsseldorf inzwischen auf der Habenseite, Geschäftsführer Sport Wolf Werner hat den Großteil seiner Arbeit bereits abgeschlossen. Dennoch betont er: "Wir wollen eventuell noch einen erfahrenen Mann aus der Zweiten Bundesliga holen. Ein Markus Kurth vom MSV Duisburg wäre für uns perfekt gewesen." Doch MSV-Boss Walter Hellmich will "Kurthi" nicht abgeben.

Ein weiterer Kandidat ist Axel Lawaree vom FC Augsburg, der in der letzten Spielzeit im Unterhaus immerhin 15 Treffer erzielt hat. "Sein Berater hat ihn uns angeboten", erklärt Werner. "Und Augsburg möchte ihn auf keinen Fall zu einem Liga-Konkurrenten abgeben, damit ist auch Alemannia Aachen aus dem Rennen." Der Hintergrund: Lawaree möchte näher zu seiner Heimat nach Belgien, weil seine Kinder dort zur Schule gehen sollen. Demzufolge wäre Düsseldorf eine Variante, "Pino" Canale hat es im letzten Jahr vorgelebt.
Es wäre auf jeden Fall ein ganz großer Coup, den die Fortuna dann landen würde, zudem der 13. Neuling. In RS stellt Werner seine bisherigen Transfers vor:
Michael Melka: Borussia Mönchengladbach hat mit ihm zwei Mal verlängert, daran sieht man schon, dass er Qualität mitbringt. Dass er trotzdem nicht zum Zuge gekommen ist, liegt zum einen wahrscheinlich an den Trainerwechseln, außerdem hat er sicher selber auch Fehler gemacht.
Michael Ratajczak: Auch ihn haben wir schon lange im Visier. Er ist ein großes Talent und wird sportlichen Druck auf Melka ausüben. Es wird ein fairer Wettbewerb um den Platz im Tor. Man wird sehen, wer sich am Ende durchsetzt.
Fabian Hergesell: Wird ein wichtiger Spieler für uns. Seine bissige und aggressive Art in den Zweikämpfen gefällt mir sehr gut. Er ist ein gutes Pendant zu Henri Heeren, der in der Rückrunde ein wenig zu bequem war.
Adrian Spier: Ein ganz junger Kicker für die Innenverteidigung. Bisher hatten wir in der Abwehr außer Robert Palikuca keinen großgewachsenen Mann, deshalb passte Adrian hervorragend. In der A-Jugend-Bundesliga hat er sein Talent schon bewiesen.
Ken Asaeda: Der Publikumsliebling von Waldhof Mannheim. Ein Flitzer auf der rechten Seite, der ein guter Kontrahent für David Krecidlo ist, dessen Leistungen uns in der Rückrunde nicht überzeugt haben.
Oliver Hampel: Unzweifelhaft einer unserer renommiertesten Neuzugänge. Leider hat ihn ein Beinbruch zurückgeworfen, denn er ist ein ehrgeiziger Spieler mit großen Zielen.
Sebastian Heidinger: Kommt aus der Schule des FC Bayern München und hat in der Schlussphase der abgelaufenen Spielzeit den SC Pfullendorf vor dem Abstieg bewahrt. Seine Stärke ist die Schnelligkeit und dadurch auch das Konterspiel.
Marek Klimczok: Ein Spielgestalter im linken offensiven Mittelfeld. Trotz seines Alters muss er noch einiges dazu lernen.
Tomislav Zivic: Wurde uns von unserem Scout in Berlin empfohlen, der ihn mehrfach beobachtet hat. Im defensiven Mittelfeld könnte er eine Bereicherung werden.
Marco Christ: War der gejagte Akteur im Süden. Ich bin sehr stolz, dass wir ihn zur Fortuna holen konnten. Sowohl bei Heidinger als auch bei Christ konnte man später die Klage der Ex-Clubs lesen, wie gerne sie sie behalten hätten.
Christian Erwig: Eine ganz schwierige Aktion, ihn zu holen. Viele Vereine wollten Christian verpflichten, ich freue mich riesig auf ihn, weil ich diesen Spielertyp gerne mag. Vor dem Tor schlitzohrig, außerdem ist er immer anspielbar, wenn sein Team in Ballbesitz ist.
Bakim Kastrati: Sein Berater Gerd vom Bruch hat uns vor vier Wochen berichtet, dass er bei einem Trainingsunfall auch noch das andere Kreuzband gerissen hat, woraufhin ich gesagt habe, dass wir ihn trotzdem haben möchten. Das hat ihn so begeistert, dass er sich am Ende für uns entschieden hat. Vertrauen zahlt sich eben aus.

Autor: kru

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