Der AS Rom will nach der jüngsten Pleitenserie durchgreifen und Störenfriede aus dem Kader werfen. Erster Kandidat ist Angreifer Antonio Cassano - nach dem Spiel in Leverkusen hat Klub-Boss Franco Sensi die Nase voll.

Cassano in Rom vor dem Rauswurf

ck
21. Oktober 2004, 17:16 Uhr

Der AS Rom will nach der jüngsten Pleitenserie durchgreifen und Störenfriede aus dem Kader werfen. Erster Kandidat ist Angreifer Antonio Cassano - nach dem Spiel in Leverkusen hat Klub-Boss Franco Sensi die Nase voll.

Für Jungstar Antonio Cassano hat möglicherweise die letzte Stunde beim italienischen Serie-A-Klub AS Rom geschlagen. "Ich weiß nicht, ob ich ihn noch weiter unter Vertrag halten werde. Es gibt Probleme, die es mir schwer machen, ihn zu behalten. Es handelt sich um charakterliche und nicht um finanzielle Probleme. Am Dienstag, im Spiel bei Bayer Leverkusen, hätte man ihn ohrfeigen können", sagte Klub-Boss Franco Sensi und sprach damit die lustlose Vorstellung des 21-Jährigen bei der 1:3-Niederlage am Dienstag an.

Vertrag bis 2006

Cassanos Vertrag in Rom läuft noch bis 2006. Der italienische Verband (Figc) hatte den 21-Jährigen im September bereits für ein Spiel gesperrt, nachdem er seinem Gegenspieler mit der Hand ins Gesicht gegriffen hatte.

Mit dem rebellischen Stürmer war der vor drei Wochen zurückgetretene AS Rom-Trainer Rudi Völler häufig aneinander geraten. Cassano hatte auch Probleme mit der Justiz: Er fuhr ohne Führerschein und beleidigte Polizisten.

Autor: ck

Kommentieren