Nach dem Top-Spiel ist vor dem Top-Spiel: Am Sonntag (15 Uhr) wollen die Weseler Zebras nach der ersten Saisonniederlage bei SuS Dinslaken (1:2) in der Partie gegen die ambitionierte „Zweite“ des VfL Rhede wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Für die Dinslakener SuS geht es darum, den soeben eroberten Platz an der Sonne nicht sofort wieder herzugeben. Die Elf von Trainer Jens Grote trifft am Sonntag (15 Uhr) im Stadt-Derby auf den VfB Dinslaken-Lohberg.

Bezirksliga 9 Niederrhein: 5. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

Stadt-Derby in Dinslaken

Thomas Ziehn
07. September 2006, 16:45 Uhr

Nach dem Top-Spiel ist vor dem Top-Spiel: Am Sonntag (15 Uhr) wollen die Weseler Zebras nach der ersten Saisonniederlage bei SuS Dinslaken (1:2) in der Partie gegen die ambitionierte „Zweite“ des VfL Rhede wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Für die Dinslakener SuS geht es darum, den soeben eroberten Platz an der Sonne nicht sofort wieder herzugeben. Die Elf von Trainer Jens Grote trifft am Sonntag (15 Uhr) im Stadt-Derby auf den VfB Dinslaken-Lohberg.

Durch den knappen 2:1-Erfolg von SuS Dinslaken am letzten Sonntag im Top-Spiel gegen Weseler Zebras, hat die Mannschaft von Jens Grote die Tabellenführung übernommen. Für den Zweitplatzierten der vergangenen Saison geht es nun darum, die Führung im Derby beim VfB Lohberg zu verteidigen. Trotz des Ausfalls von zwei Manndeckern kann sich Grote besonders auf seine Defensive verlassen. Diese ließ bisher erst zwei Gegentore zu. Die Lohberger dürften es deshalb erheblich schwerer haben, als beim 3:1-Erfolg bei Schlusslicht SV Wesel am vierten Spieltag.

Die Niederlage in Dinslaken ist abgehakt, jetzt fiebern alle „Zebras“ dem Vergleich mit Aufsteiger VfL Rhede II entgegen. Die „Zweite“ kommt mit der Empfehlung eines 5:2-Erfolges über RSV GA Klosterhardt ans Feldtor. Angst und Bange dürfte es den „Schwarz-Weiß-Gestreiften“ aber trotzdem nicht werden. Schließlich können sie sich auf die beste Offensive-Abteilung der Liga verlassen (14 Tore) und auch die Defensive, die erst vier Tore zugelassen hat, kann sich sehen lassen.

Zum absoluten Kellerduell kommt es hingegen in Bottrop. Der Vorletzte, Dostlukspor, trifft am Sonntag (15 Uhr) auf den SV Wesel. Beide Teams stehen noch ohne jeden Punkt auf den letzen beiden Tabelleplätzen. Der SV war bisher in jeder Begegnung chancenlos und weder vorne noch hinten konkurrenzfähig. Drei geschossene Tore und 22 Gegentreffer sprechen eine deutliche Sprache. „Allerdings“, so Schatzmeister und Vorstandmitglied Klaus ten Hövel, „gibt es dafür auch diverse Gründe: Unser Trainer musste vor vier Wochen eine völlig neue Mannschaft formieren, die quasi ohne Vorbereitung in die Saison gegangen ist. Uns fehlt daher immer noch die nötige Kondition, um über 90 Minuten mitzuhalten und das Zusammenspiel klappt auch noch nicht. Wir hoffen, dass wir in vier bis fünf Wochen anders auftreten“, so ten Hövel weiter.

Nicht ganz so schlecht steht Aufsteiger Dostlukspor da. Die Bottroper konnten den Ball immerhin sechs Mal im gegnerischen Netz versenken. Allerdings rappelte es bereits zwölf Mal im eigenen Kasten. Zudem erhielten zuletzt in 90 Minuten gleich vier Akteure einen Platzverweise.

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Autor: Thomas Ziehn

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