Beim SV Veert laufen die Planungen für die neue Saison in der Kreisliga A bereits auf Hochtouren. Sicher ist: Klaus Gastens, im vierten Jahr Spielertrainer im Verein, wird seinen Job auch weiterhin wie gehabt ausüben. Bereits seit dem 25. Spieltag stehen die Reeser als erster Absteiger fest.

Bezirksliga 7 Niederrhein: 27. Spieltag, Expertentipp von Klaus Gastens (Spielertrainer SV Veert)

"Die Welt geht jetzt nicht unter"

26. April 2007, 14:11 Uhr

Beim SV Veert laufen die Planungen für die neue Saison in der Kreisliga A bereits auf Hochtouren. Sicher ist: Klaus Gastens, im vierten Jahr Spielertrainer im Verein, wird seinen Job auch weiterhin wie gehabt ausüben. Bereits seit dem 25. Spieltag stehen die Reeser als erster Absteiger fest. "Wenn man nur neun Punkte aus 26 Partien holt, war sicher nicht nur Pech im Spiel. Uns hat es einfach an Klasse gefehlt", gibt der 38-Jährige zu. Dabei hat sich die Offensive mit nur 14 erzielten Toren als besonderer Schwachpunkt gezeigt.

Am Sonntag tritt der Noch-Bezirksligist beim SV Vrasselt an. "Ich hoffe, dass wir einen Punkt holen", sagt der Coach. Besonders viel Optimismus ist nicht angebracht: Ist das Lazarett ohnehin schon groß gewesen, verletzte sich am letzten Spieltag auch noch Spielführer Sven Tissen (Innenbandanriss im Knie). Für ihn ist die Saison gelaufen. Auch hinter seinem eigenen Einsatz steht wegen anhaltender Leistenprobleme ein dickes Fragezeichen.

Geht es nach Gastens, ist nach dem 27. Spieltag alles entschieden. Spitzenreiter Borth spielt bei BW Bienen, während der Tabellenzweite RSV Praest beim Kevelaerer SV antritt. "Borth gewinnt, während Praest nur remis spielt", sagt der Reeser Trainer voraus. Somit wäre Borth uneinholbar vorne. "Trotz kurzer Krise ist Borth für mich der verdiente Aufsteiger", betont Gastens.

Für Rees und Sevelen besteht nur noch die theoretische Chance die Abstiegsränge zu verlassen. Neun Zähler beträgt jeweils der Abstand zum rettenden Ufer bei noch vier verbleibenden Spielen.

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