Die Diagnose fiel noch schlimmer aus als erwartet und traf Peter Heyer heute morgen hart. Nach der Auswertung der Kernspintomographie erfuhr der Rhein Fire-Star um 10 Uhr wie schwer die Knieverletzung, die er sich beim Saisonauftakt am Samstag gegen Berlin Thunder in der LTU arena zugezogen hatte, wirklich ist. Heyer: „In meinem linken Knie ist so ziemlich alles kaputt gegangen. Das vordere Kreuzband ist gerissen, das Außenband auch. Zudem habe ich einen Meniskus- und einen Kapsel-Schaden davon getragen. Und das hintere Kreuzband ist ja schon seit fünf Jahren defekt.“

Rhein Fire-Star wird am Mittwoch in Köln operiert

Kreuzbänder, Außenband, Meniskus und Kapsel gerissen

18. April 2007, 10:40 Uhr

Die Diagnose fiel noch schlimmer aus als erwartet und traf Peter Heyer heute morgen hart. Nach der Auswertung der Kernspintomographie erfuhr der Rhein Fire-Star um 10 Uhr wie schwer die Knieverletzung, die er sich beim Saisonauftakt am Samstag gegen Berlin Thunder in der LTU arena zugezogen hatte, wirklich ist. Heyer: „In meinem linken Knie ist so ziemlich alles kaputt gegangen. Das vordere Kreuzband ist gerissen, das Außenband auch. Zudem habe ich einen Meniskus- und einen Kapsel-Schaden davon getragen. Und das hintere Kreuzband ist ja schon seit fünf Jahren defekt.“

Schon morgen wird der 27-jährige Offensive Guard von Kniespezialist Dr. Peter Schäferhoff in Köln operiert. Schon jetzt steht fest: Heyer wird frühestens in sechs Monaten wieder seinem Beruf als Football-Profi nachgehen können.

Dr. Alois Teuber, der Heyer bereits gestern sieben Spritzen Flüssigkeit aus dem stark geschwollenen Knie gezogen hatte: „Erst in drei Monaten können wir mit Gewissheit sagen, ob das Knie von Peter wieder so hergestellt ist, dass er in sechs bis acht Monaten wieder spielen kann.“

Auch Rhein Fire Head Coach Rick Lantz ist tief getroffen: “Der Ausfall von Peter ist ein ganz herber Verlust für unser Team. Heyer war ein unumstrittener Stammspieler und ist nur schwer zu ersetzen. Er wird uns sehr fehlen. Doch jetzt gilt unsere Hauptsoge erst einmal Peter selbst. Wir hoffen sehr, dass er in der nächsten Saison wieder angreifen kann.“

Heyer jedenfalls gibt nicht auf: „Ich bin ein Kämpfer. Natürlich verliere ich jetzt fast ein Jahr. Doch ich komme zurück.“

Rhein Fire wird noch in dieser Saison vom Können und der Erfahrung seiner Nummer 74 profitieren. Denn: „Unser Ofensive Coordinator Don Eck hat schon gefragt, ob ich ihm beim Coachen der O-Line helfe, wenn ich wieder gehen kann. Auf dieses Angebot komme ich natürlich gerne zurück.“

Seine Reha-Maßnahmen sollen laut Heyer beim Düsseldorfer Spezialisten Bernd Restle durchgeführt werden.

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