Es ist unglaublich, was der SV Kupferdrehnach der Winterpause veranstaltet. Sieben Partien, sieben Siege, davon vier Mal ohne Gegentreffer. Kein Wunder, dass die Truppe für die RevierSport Mannschaft des Monats März nominiert ist. Genauso wie der Vater des Erfolgs, Trainer Rolf Hahner, um den Titel des RevierSportlers mitmischt.

KUPFERDREH: Nominierter Hahner, 100 Prozent-Floppy

SVK lässt Matzel zittern

14. April 2007, 19:14 Uhr

Es ist unglaublich, was der SV Kupferdrehnach der Winterpause veranstaltet. Sieben Partien, sieben Siege, davon vier Mal ohne Gegentreffer. Kein Wunder, dass die Truppe für die RevierSport Mannschaft des Monats März nominiert ist. Genauso wie der Vater des Erfolgs, Trainer Rolf Hahner, um den Titel des RevierSportlers mitmischt. "Aber mir würde es schon reichen, wenn wir in Radevormwald gewinnen würden. Dann verzichte ich auch auf die RevierSport-Trophäe", lacht der Erfolgs-Coach.

Eigentlich schade, dass die Saison nur noch sechs Spieltage lang ist, schließlich könnte man sonst noch ganz weit vorne mitmischen. "Aber ich habe mit dem Krayer Stürmer Björn Matzel schon in der Winterpause gewettet, dass wir am Ende der Spielzeit die einzige Truppe sind, die Rade geschlagen hat", grinst Hahner, der in der nächsten Woche gerne eine von Matzel gespendete Kiste Bier in die eigene Kabine stellen würde. "Björn hat auch schon gesagt, dass er langsam Angst um die Kiste hat." Sein Zusatz: "Natürlich bin ich nicht so vermessen, dass ich sage, wir hauen die eben weg. In Rade hängen die Trauben sehr hoch, das ist uns bewusst."

Dennoch träumt Hahner ein wenig von der Riesen-Sensation: "Meine Jungs sind unheimlich gut drauf. Vor so einem Match brauche ich auch niemanden zu motivieren. Alle sind unheimlich heiß auf die 90 Minuten. Für uns ist das ein großes Highlight." Während sich die anderen Essener Teams über den Untergrund im Bergischen beschweren, sieht Hahner dem Kunstrasen eher gelassen entgegen: "Das ist schon okay für uns. 'Floppy' Köhler hat schon gesagt, auf Asche kommen 80 Prozent meiner Pässe an, auf Kunstrasen 100. Ich bin sehr gespannt, ob er das Versprechen halten kann." Sein Schluss-Wort: "Eins ist klar, wir haben uns inzwischen eine Menge Respekt erarbeitet."

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