Mit zehn Punkten Vorsprung auf die Verfolger steht die Spvg. Radevormwald über dem Geschehen in der Landesliga Niederrhein 1. Die Aussage von Krays Trainer Wolfgang Priester, Rade spiele weniger souverän als in der Hinrunde, trieb Spvg.-Manager Harald Elffering am Osterwochenende die Zornesröte ins Gesicht: „Das kann ich absolut nicht so stehen lassen, weil es schlicht und ergreifend falsch ist. Ich weiß auch nicht, was sich der Wolfgang Priester dabei gedacht hat.“

RADEVORMWALD/KRAY: Priester-Aussage ärgert Elffering

„Auch in der Rückrunde souverän“

12. April 2007, 16:39 Uhr

Mit zehn Punkten Vorsprung auf die Verfolger steht die Spvg. Radevormwald über dem Geschehen in der Landesliga Niederrhein 1. Die Aussage von Krays Trainer Wolfgang Priester, Rade spiele weniger souverän als in der Hinrunde, trieb Spvg.-Manager Harald Elffering am Osterwochenende die Zornesröte ins Gesicht: „Das kann ich absolut nicht so stehen lassen, weil es schlicht und ergreifend falsch ist. Ich weiß auch nicht, was sich der Wolfgang Priester dabei gedacht hat.“

Der Blick in die Statistik verrät: Zum gleichen Zeitpunkt der Hinrunde hatte Rade ebenfalls 23 Zähler gesammelt, dabei aber zehn Tore weniger geschossen. „Wenn man sich unsere Spiele, auch auswärts, anguckt, dann waren da überragende Vorstellungen dabei – in der Rückrunde wie in der Hinrunde“, spielt Elffering auf Ergebnisse wie das 4:1 in Sudberg, das 6:0 in Neviges und nicht zuletzt den 4:0-Triumph bei Verfolger Remscheid an.

„Wir agieren genauso souverän wie in der Hinrunde. Jeder Gegner wird ernst genommen, das ist bisher unser Erfolgsrezept gewesen und wird es bis zum Ende bleiben.“
Priester ruderte nach dem 1:1 seiner Mannschaft gegen die Sportfreunde Altenessen und dem damit verbundenen Aus im Aufstiegsrennen zurück: „Das hat man in Radevormwald wohl in den falschen Hals bekommen. Ich kann nur sagen, dass ich mehr als beeindruckt von ihren Leistungen bin. Ihre Qualität wird sich am Ende durchsetzen.“

Mit elf Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze rückt für die Essener nun der Kampf um Position zwei in den Mittelpunkt. Priesters unmissverständliche Forderung: „Wir wollen diesen Platz unbedingt bis zum Saisonende gegenüber Remscheid verteidigen.“ Pikant: Am letzten Spieltag muss Kray nach Radevormwald reisen und wird so wohl doch noch eine Aufstiegsfeier erleben.

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