Sportlich ist die Stimmung in Hassel gerade eigentlich recht gut. Mit dem Sieg gegen Lüdinghausen haben sich die Gelsenkirchener ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft und können nun etwas entspannter das Nachholspiel gegen Ellewick angehen. Die Aufgabe beim Schlusslicht erscheine machbar, wie Geschäftsführer Erol Muslu sagt. „Wir werden in Ellewick so spielen, dass wir letztlich die drei Punkte einfahren“, glaubt er. Dass sich die Gastgeber angesichts von 12 Punkten Abstand zum rettenden Ufer eventuell schon aufgegeben haben, daran denkt in Hassel niemand.

Hassel: Kampf gegen den Abstieg und gegen die Verbannung aus Hassel

YEG geht als Favorit in die Partie beim Schlusslicht

07. April 2007, 20:11 Uhr

Sportlich ist die Stimmung in Hassel gerade eigentlich recht gut. Mit dem Sieg gegen Lüdinghausen haben sich die Gelsenkirchener ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft und können nun etwas entspannter das Nachholspiel gegen Ellewick angehen. Die Aufgabe beim Schlusslicht erscheine machbar, wie Geschäftsführer Erol Muslu sagt. „Wir werden in Ellewick so spielen, dass wir letztlich die drei Punkte einfahren“, glaubt er. Dass sich die Gastgeber angesichts von 12 Punkten Abstand zum rettenden Ufer eventuell schon aufgegeben haben, daran denkt in Hassel niemand.

„Das wird sicherlich eines der schwereren Spiele, weil Ellewick gewinnen muss und wir zudem eigentlich als Favorit in die Partie gehen“, weiß Muslu auch, dass seiner Mannschaft kein leichter Gang bevorsteht. Dabei hat Trainer Manfred Stiller die Qual der Wahl, weil er den kompletten Kader zur Verfügung hat und sich im Training jeder aufdrängen will. „Bei der Entscheidung, wer spielt, macht sich der Trainer nicht nur Freunde am Montag“, lacht Muslu, denn da gibt es sicher größere Sorgen.

Diese haben die Hasseler, weil ihre zweite Mannschaft nicht mehr auf dem Sportplatz an der Lüttighofstraße trainieren kann, sondern nach Scholven muss. Dies hat der Stadtsportbund Gelsenkirchen so entschieden, weil neben YEG Hassel auch der Verbandsligist SC Hassel mit seinen Mannschaften auf der Bezirkssportanlage spielt. Da beide Vereine aber nie ein Problem mit dieser Situation hatten, bleibt Muslu nur Unverständnis. „Warum diese Entscheidung so getroffen wurde, kann hier keiner verstehen.“ Zudem ist es auch sportlich ein Problem, wenn erste und zweite Mannschaft nicht auf einer Anlage trainieren. „Wenn Manfred Stiller mal einen Spieler hochziehen will, muss er zur Beobachtung auf einen anderen Sportplatz fahren“, beschreibt Muslu die bizarre Situation. Der Verein wolle aber mit allen Mitteln gegen diesen Entscheid vorgehen.

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