Bundesliga-Spitzenreiter Schalke 04 hat zum Monatsanfang 146.883 Euro vom Fußball-Weltverband FIFA erhalten. Dies hat die französische Sport-Tageszeitung L´Equipe enthüllt. Für die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland hatte die FIFA erstmals eine Versicherung für Spieler abgeschlossen, die sich während der WM verletzen. Ab dem 21. Verletzungstag erhielt der Klub rund 7.500 Euro pro Tag (12.200 Schweizer Franken) für einen verletzten Spieler.

Fifa zahlt 146.883 Euro an Schalke

Millionenstreit um Owen

29. März 2007, 15:00 Uhr

Bundesliga-Spitzenreiter Schalke 04 hat zum Monatsanfang 146.883 Euro vom Fußball-Weltverband FIFA erhalten. Dies hat die französische Sport-Tageszeitung L´Equipe enthüllt. Für die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland hatte die FIFA erstmals eine Versicherung für Spieler abgeschlossen, die sich während der WM verletzen. Ab dem 21. Verletzungstag erhielt der Klub rund 7.500 Euro pro Tag (12.200 Schweizer Franken) für einen verletzten Spieler.

Bei Schalke betraf das den Serben Mladen Krstajic. Weiterhin haben unter anderem Arsenal London (75.000 für Ashley Cole, 292.430 für Philippe Senderos/Schweiz), Manchester City (52.411 für Claudio Reyna/USA) und Manchester United (161.647 für Nemenja Vidic/Serbien) von der erstmals angewandten Regelung profitiert. Einen heftigen Streit gibt es noch um die Entschädigung für Michael Owen (Newcastle).

Während die FIFA darauf verweist, dass laut Vertrag ihre Zahlungspflicht nach 180 Tagen endet und deshalb 1,356 Millionen Euro anbietet, verlangt der englische Klub angeblich über neun Millionen Euro. Hinter vorgehaltener Hand wird bei der FIFA inzwischen gemutmaßt, dass Owen sich nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung ohne gegnerische Einwirkung verletzt habe - was den Verdacht nährt, dass er nicht besonders fit war.

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