Optimale Bedingungen finden die Wattenscheider Läufer Jan Fitschen, Alexander Lubina und Thorben Grothaus derzeit in Flagstaff im US-Bundesstaat Arizona vor, wo sich das Trio seit einigen Wochen auf die Sommersaison vorbereitet. Während Fitschen und Lubina regelmäßig nach Flagstaff kommen, ist Grothaus zum ersten Mal vor Ort. Und nicht nur das: Es ist sein erstes Höhentrainingslager und auch sein allererster USA-Aufenthalt überhaupt:

LEICHTATHLETIK: TV-Trio im USA-Trainingslager

Fast Food in Flagstaff

24. März 2007, 20:04 Uhr

Optimale Bedingungen finden die Wattenscheider Läufer Jan Fitschen, Alexander Lubina und Thorben Grothaus derzeit in Flagstaff im US-Bundesstaat Arizona vor, wo sich das Trio seit einigen Wochen auf die Sommersaison vorbereitet. Während Fitschen und Lubina regelmäßig nach Flagstaff kommen, ist Grothaus zum ersten Mal vor Ort. Und nicht nur das: Es ist sein erstes Höhentrainingslager und auch sein allererster USA-Aufenthalt überhaupt:

"In der ersten Woche war die Umstellung extrem. Zum Jetlag kam die Höhenanpassung, das war schon schwierig. Es ist daher gut, dass mir so erfahrene Athleten wie Jan und Alex Tipps geben können. Ich habe insgesamt gut trainiert, auch wenn ich letzte Woche wegen Magen-Darm-Problemen einen kleinen Durchhänger hatte." Schnell hat der 1.500 Meter-Experte festgestellt, dass an gewissen Vorurteilen über die Vereinigten Staaten durchaus etwas dran ist: "Das Umweltbewusstsein ist hier eher schwach ausgeprägt, Mülltrennung gibt es nicht. Auslandsberichterstattung findet im Fernsehen nicht statt. Promi-News und Regionales dominieren in den Nachrichten..."

Ein eigenes Kapitel ist die Ernährung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Zwar gehen die drei Wattenscheider Fast Food weitgehend aus dem Weg, ganz vermeiden kann man ungesunde Leckerbissen aber nicht: "Beim Frühstück gibt es mehr Kuchen als andere Sachen. Ansonsten kochen wir aber selbst, so hat man das ganz gut im Griff", verrät Fitschen, der schon des Öfteren die Vorteile der Höhe in Flagstaff genossen hat: "Alex und ich haben eine gewisse Routine, das kommt uns zugute. Da wir immer woanders wohnen, müssen wir uns allerdings immer wieder neu mit den Laufstrecken vertraut machen, was aber kein Problem ist." Optimal sind, wie gesagt, derzeit die äußeren Bedingungen. "So warm wie jetzt war es im März noch nie in dieser Gegend, seitdem es Klimaaufzeichnungen gibt. Im Moment steigt sogar die Waldbrandgefahr. Nur einen schlechten Tag hatten wir, und wenn es mal geschneit hat, haben wir gerade nicht trainiert", fasst Fitschen zusammen.

Autor:

Kommentieren