Für ein Wohltätigkeitsspiel am Montagabend in Marseille hat Ex-Weltfußballer Zinedine Zidane noch einmal die Schuhe geschnürt. Vor 20.000 Fans gab es einen 6:2-Sieg gegen eine von Ronaldo angeführte Auswahl.  Der ehemalige Kapitän der französischen  Nationalmannschaft, der sich im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien mit einem Kopfstoß gegen Marco Materazzi und einer Roten Karte von der Fußball-Bühne verabschiedet hatte, trat bei einem  Wohltätigkeitsspiel am Montagabend in Marseille wieder gegen den Ball.

Zidane kickt für den guten Zweck

"Das Wichtigste war es ja, Geld zu sammeln"

twe1
20. März 2007, 13:56 Uhr

Für ein Wohltätigkeitsspiel am Montagabend in Marseille hat Ex-Weltfußballer Zinedine Zidane noch einmal die Schuhe geschnürt. Vor 20.000 Fans gab es einen 6:2-Sieg gegen eine von Ronaldo angeführte Auswahl. Der ehemalige Kapitän der französischen Nationalmannschaft, der sich im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien mit einem Kopfstoß gegen Marco Materazzi und einer Roten Karte von der Fußball-Bühne verabschiedet hatte, trat bei einem Wohltätigkeitsspiel am Montagabend in Marseille wieder gegen den Ball.

"Es hat mir große Freude bereitet, wieder einmal in Marseille zu sein", erklärte der 34-jährige Zidane. "Das Tempo war nicht mehr ganz so hoch, doch das Wichtigste war es ja, Geld zu sammeln."

Das Spiel gegen die Armut wurde von Schiedsrichter Pierluigi Collina geleitet und stand unter der Schirmherrschaft des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, für das Zidane und Ronaldo als Botschafter agieren. "Die Botschaft ist, dass jeder etwas tun kann, um die Welt zu einem besseren Platz zu machen", sagte Zidane.

Der ehemalige Regisseur von Juventus Turin und Real Madrid hatte seine Karriere nach der WM in Deutschland beendet. Seiner "Promi"-Auswahl gehörten ehemalige Olympique-Marseille-Stars wie Basile Boli, Laurent Blanc, Dragan Stojkovic und Chris Waddle sowie der französische Nationalspieler William Gallas an. Ronaldo wurde in seinem Team unter anderem von seinen brasilianischen Landsleuten Dida, Julio Baptista und Rivaldo sowie Real-Verteidiger Sergio Ramos unterstützt.

Autor: twe1

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