Wieder einen Riesen-Schritt in Richtung Bundesliga machen! Genau das sollte auch heute die Devise der „Zebras“ sein. Gerade auch, weil die letzten Partien gegen die SpVgg Greuther Fürth eigentlich immer von großer Bedeutung waren. Im Hinspiel siegte die Elf von Rudi Bommer nach 0:2-Rückstand durch eine fulminante Aufholjagd binnen zwölf Minuten mit 5:3.

Georg Koch zurück im Tor / Bommer fordert sechs Punkte

„MSV-Schieflage wieder geraderücken“

11. März 2007, 09:51 Uhr

Wieder einen Riesen-Schritt in Richtung Bundesliga machen! Genau das sollte auch heute die Devise der „Zebras“ sein. Gerade auch, weil die letzten Partien gegen die SpVgg Greuther Fürth eigentlich immer von großer Bedeutung waren. Im Hinspiel siegte die Elf von Rudi Bommer nach 0:2-Rückstand durch eine fulminante Aufholjagd binnen zwölf Minuten mit 5:3.

Auch im Aufstiegsjahr bedeutete der 3:1-Sieg im Spitzenspiel der zweiten Liga die Teil-Weichenstellung in Richtung Fußball-Oberhaus. Und heute gilt es erneut – vor allem nach den beiden Niederlagen gegen Rostock (1:2) und Freiburg (1:2) – den dritten Tabellenrang zu verteidigen.

„Die Mannschaft ist gefragt, wir wollen die drei Punkte haben. Auch deshalb haben wir uns konzentriert auf das Match gegen die Spielvereinigung vorbereitet, per Videoanalyse die Fehler von Freiburg erkannt und im Training versucht, diese abzustellen“, erklärt Rudi Bommer im Hinblick auf die wiedererstarkten Gäste: „Greuther Fürth hat derweil ein Hoch, was klar an ihren Ergebnissen zu erkennen ist. Mit Thomas Kleine, Andre Mijatovic und Christian Timm, um nur einige zu nennen, haben sie exzellente Akteure in ihren Reihen, die alle in Top-Form sind. Wir müssen höllisch aufpassen.“

Dennoch wird der Fußball-Lehrer keinen Deut von seiner bisherigen Marschroute abweichen. „Wir werden genauso weiterspielen. Direkt rauskommen, vorne draufgehen und Druck ausüben“, verspricht Bommer.

Verzichten muss er dabei auf „Dauerläufer“ Tobias Willi, der immer noch an einer Wadenverhärtung laboriert. „Er fällt definitiv aus. Bei Markus Daum müssen wir gucken, er hatte einige Tage nicht trainieren können, weil er Blasen an den Zehen hatte. Sonst sind alle fit und Georg Koch ist auch wieder im Team“, gibt „Ruuudi“ zu Protokoll. Auch wenn Ersatzmann Sven Beuckert zweimal solide gespielt hat, wird der Ex-Kapitän im Duell mit der SpVgg ins Tor der Zebras zurückkehren. Im Mittelfeld bekommt Ivo Grlic wohl grünes Startlicht. „Er ist sehr gut drauf, zudem brauchen wir heute seine und ,Mokhis’ Standards“, lässt Bommer tief in die mögliche Aufstellung blicken und lobt die Trainingsarbeit der gesamten Gruppe:

„Insgesamt war viel mehr Feuer vorhanden, alle haben sich gegenseitig gepusht und angeheizt. Das war gegen Freiburg ganz anders, wo es richtig ruhig auf dem Platz war."
Daher auch von Krisenstimmung keine Rede. „Wir haben unter Woche gemütlich beim Essen zusammen gesessen und die Geburtstage von Necat Ayguen und Nils-Ole Book nachgefeiert. Das war keine Krisensitzung“, erteilt der Ex-Frankfurter den Unkenrufern eine Absage und legt nach:

„Fakt ist, dass wir nun zweimal hintereinander verloren und nicht so gut agiert haben. Wir hatten schon einige ähnliche Situationen, wo wir unter Druck standen, aber wir haben immer standgehalten. Im Moment haben wir etwas Schieflage, doch das wollen wir heute wieder geraderücken und uns insgesamt sechs Zähler aus den beiden Heimspielen gegen Fürth und Burghausen holen.“

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