Georg Hanna, der Mann für entscheidende Tore, hat am letzten Sonntag mal wieder zugeschlagen. Der Stürmer des BSV Oberhausen 66 schoss das einzige Tor im Derby gegen BW Oberhausen-Lirich. Dieser Treffer, es war sein Neunter in der laufenden Spielzeit,  kostete auch gleichzeitig Toni Puszamszies, Coach der schwächelnden Blau-Weißen, den Job.

Bezirksliga 8 Niederrhein: 20. Spieltag, Expertentipp von Georg Hanna (Stürmer BSV Oberhausen 66)

Von München ins Ruhrgebiet

Heiko Gaeb
08. März 2007, 19:06 Uhr

Georg Hanna, der Mann für entscheidende Tore, hat am letzten Sonntag mal wieder zugeschlagen. Der Stürmer des BSV Oberhausen 66 schoss das einzige Tor im Derby gegen BW Oberhausen-Lirich. Dieser Treffer, es war sein Neunter in der laufenden Spielzeit, kostete auch gleichzeitig Toni Puszamszies, Coach der schwächelnden Blau-Weißen, den Job.

"Das war natürlich nicht meine Absicht", betont der Rechtsfuß, der sich in München den Championsleague-Knaller zwischen den Bayern und Real Madrid live ansah. "Natürlich habe ich den Bayern die Daumen gedrückt. Da hat immerhin mit Giovanne Elber mein Sturmidol gekickt", erzählt der Ex-Hamborner.

Diesen Sonntag empfängt seine Mannschaft mit Preußen Duisburg die nächste ambitionierte Elf. "Das wird schwierig, aber wir packen das", zeigt sich Hanna optimistisch und schwelgt in Erinnerungen vom Hinspiel: "Ich saß die ganze Zeit auf der Bank und als ich reinkam, habe ich gleich das entscheidende 2:1 gemacht. Das war schön."

Der BSV ist in der Rückrunde noch ohne Gegentor und auch der Trend des zum Ende der Hinrunde schwächelnden Aufsteigers zeigt wieder nach oben. Der Sieg bei der Hallenstadtmeisterschaft in der Winterpause scheint die Lieg-Kicker beflügelt zu haben. Auch da schoss übrigens Georg Hanna im Finale gegen VfR 08 Oberhausen 20 Sekunden vor der Schluss-Sirene das entscheidende Tor.

Für dieses Wochenende steht hinter seinem Einsatz aber ein Fragzeichen. Der Grund: Dem Stürmer plagen seit einigen Wochen erhebliche Magenprobleme, doch da auch der nächste Offensiv-Mann Wladimir Fech (Knie-Probleme) angeschlagen ist, wird Hanna wohl auf die Zähne beißen. "Ich will spielen", zeigt sich der Einzelhandelskaufmann aus Duisburg kämpferisch.

Der 20. Spieltag beginnt bereits am Samstag. Dort steht im Duisburger Norden das türkische Derby zwischen dem TSV Bruckhausen und Safakspor statt. "Das gibt einen Heimsieg. Bruckhausen ist wie wir ein starker Aufsteier", prognostizert Hanna.

Spitzenreiter Heimaterde Mülheim erwartet im Naturstadion am Finkenkamp den aktuell Tabellenelften Sterkrade-Nord. Die Hausherren wollen den ersten Heimerfolg in der Rückrunde feiern. Und wenn es nach Hanna geht, gelingt dies auch: "Sterkrade-Nord ist zwar auch stark, aber die Punkte bleiben in Mülheim."

Wanheim 1900, aktuell auf Rang vier, erwartet Hamborn 90 zum Duisburger Nord-Süd Duell. "Ganz klare Sache für Wanheim. Die wollen aufsteigen und sind auch die eindeutig stärkere Mannschaft", sagt der BSV-Akteur voraus.

Oberhausen-Lirich, noch auf Rang drei, aber eindeutig auf dem absteigenden Ast, tritt beim Mülhimer SV 07 an. "Ich glaube auch nicht, dass sie dort punkten können", sagt Hanna. das würde die dritte Pleite in Folge für den Oberhausener Club bedeuten.

Landesliga-Absteiger Union Mülheim erwartet TuSpo Saarn zum Mülheimer Stadtduell. "Für mich ist Union die spielerisch stärkste Truppe der Liga. Die haben uns im Hinspiel an die Wand gespielt, aber ihre Verspieltheit hat ihnen den Sieg gekostet." Am Ende hieß es 1:1.

Den 20. Spieltag tippt Georg Hanna (Stürmer BSV Oberhausen 66):

Autor: Heiko Gaeb

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