Neuzugang Kevin Scherer muss noch ein halbes Jahr auf seinen ersten Einsatz für die SSV Buer warten. Der in der Winterpause vom Klassennachbarn SV Sodingen zu den Gelsenkirchenern gekommene Angreifer erhält keine Freigabe.

SSV BUER: Keine Freigabe für Kevin Scherer

Jetzt erst ab dem 1. Juli

25. Februar 2007, 19:22 Uhr

Neuzugang Kevin Scherer muss noch ein halbes Jahr auf seinen ersten Einsatz für die SSV Buer warten. Der in der Winterpause vom Klassennachbarn SV Sodingen zu den Gelsenkirchenern gekommene Angreifer erhält keine Freigabe.

Scherer war in den letzten beiden Transferperioden zweimal gewechselt, zunächst im vergangenen Sommer von Rot-Weiß Oberhausen nach Sodingen und nun von den Hernern zur SSV. Eine sofortige Spielberechtigung ist aber nur dann möglich, wenn der Kicker vorher Amateur war oder ein vorheriger Kontrakt als Vertragsamateur aufgelöst wurde. Zudem müssen alle erforderlichen Unterlagen bis zum 31. Januar (24 Uhr) bei der Passstelle des Westdeutschen Fußballverbandes in Duisburg-Wedau vorliegen. "Wir hätten uns erst noch mit RWO über die Freigabe, wahrscheinlich gegen Zahlung einer Ablöse, einigen müssen. Darauf haben wir verzichtet", erklärt Siska. Somit kann Scherer erst ab dem 1. Juli für die "Rothosen" auflaufen.

Ist die Bueraner Offensive schon nicht besonders gut bestückt, macht nun auch noch die Besetzung der Deckung Sorgen. Niko Zugcic kann nach seinem Anfang Januar erlittenen Mittelfußbruch erst in zehn Tagen mit dem Lauftraining anfangen. Christoph Baron hat eine Operation an seinem gebrochenen Arm hinter sich und fällt noch vier Wochen aus. Noch schlimmer: Steven Engler meldete sich Ende der Woche mit Problemen im Sprunggelenk ab. Der Einsatz des Abwehrchefs ist äußerst fraglich. "Das ist bitter. Gerade Stefen können wir überhaupt nicht ersetzen", stöhnt Siska.

Auch aufgrund der ziemlich holprigen Vorbereitung ist der 34-Jährige vor dem Start in die restliche Rückrunde skeptisch. Zumal der SSV der heutige Gegner Vorwärts Kornharpen "nicht liegt. Das ist eine Mannschaft, gegen die wir uns in den letzten Jahren immer schwer getan haben", runzelt Siska die Stirn. "Aber ich lasse mich von meinen Jungs gerne positiv überraschen."

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