Der THW Kiel und der VfL Gummersbach dürfen in der Champions League der Handballer vom Erreichen des Halbfinals träumen. Der deutsche Meister Kiel vergab jedoch im Viertelfinal-Hinspiel eine noch bessere Ausgangsposition und unterlag bei Ungarns 15-maligem Titelträger MKB Veszprem KC knapp mit 36:39 (20:19). Dennoch haben die

Gute Ausgangsposition für Kiel und Gummersbach

Acht Mal Narcisse

24. Februar 2007, 21:19 Uhr

Der THW Kiel und der VfL Gummersbach dürfen in der Champions League der Handballer vom Erreichen des Halbfinals träumen. Der deutsche Meister Kiel vergab jedoch im Viertelfinal-Hinspiel eine noch bessere Ausgangsposition und unterlag bei Ungarns 15-maligem Titelträger MKB Veszprem KC knapp mit 36:39 (20:19). Dennoch haben die "Zebras" weiterhin gute Möglichkeiten, im Rückspiel am Donnerstag (20.00) in der Ostseehalle ins Halbfinale der europäischen "Königsklasse" einzuziehen.

Unterdessen steht der VfL Gummersbach bereits mit einem Bein in der Vorschlussrunde der Champions League. Der Rekordmeister kam beim spanischen Vertreter CBM Valladolid zu einem 36:36 (16:19) und kann im Rückspiel am 4. März (18.00 Uhr) in der Kölnarena den Einzug in die Runde der besten vier Teams perfekt machen. Vor 2500 Besuchern bot der VfL eine konzentrierte Vorstellung und hatte im französischen Nationalspieler Daniel Narcisse (8 Tore) seinen besten Werfer.

Vor 2600 Zuschauern in Ungarn, die ihre Mannschaft lautstark nach vorne trieben, erwischten die Kieler den besseren Start und lagen in der ersten Halbzeit immer in Führung. Doch nach dem Wechsel scheiterten die THW-Angreifer immer wieder am starken Schlussmann Dejan Peric, der mit 22 Paraden glänzte. Immerhin behielt der französische Nationalspieler Nikola Karabatic die Nerven und erzielte insgesamt zehn Treffer der Gäste.

Bereits am Freitagabend hatte Vizemeister SG Flensburg-Handewitt als dritter Bundesliga-Klub den FC Barcelona mit 31:21 entzaubert.

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