Drei Siege in Folge – Duisburg 1900 kommt mit breiter Brust nach Mülheim, wo ein alter Bekannter auf die Mannen von Jörg Kessen wartet:

GALATASARAY-DSV 1900: Glühwein statt Training

ag
17. Dezember 2006, 08:38 Uhr

Drei Siege in Folge – Duisburg 1900 kommt mit breiter Brust nach Mülheim, wo ein alter Bekannter auf die Mannen von Jörg Kessen wartet:

Drei Siege in Folge – Duisburg 1900 kommt mit breiter Brust nach Mülheim, wo ein alter Bekannter auf die Mannen von Jörg Kessen wartet: Sakis Papachristos ist wieder zurück auf der Trainer-Bank bei Galatasaray. „Meine alten Spieler haben mich angerufen und gebeten, dass ich zurückkomme. Da war ja nur noch Geschrei und Unruhe im Verein. Dazu gab es noch ein sehr gutes Gespräch mit dem neuen, jungen Vorstand. Das alles hat mich dazu bewogen, dass ich wieder zurückgekehrt bin“, erklärt der Gala-Coach und fügt an: „Aber der Kontakt war ja nie ganz weg, ich habe immer die Vereinsgeschicke weiterverfolgt.“ Mit der knappen Niederlage beim GSV Moers hat er sich eindrucksvoll zurückgemeldet.

Auch Jörg Kessen weiß, dass mit den Türken nicht leicht Kirschen essen ist. „Da, wo sie jetzt gerade rangieren, gehören die gar nicht hin. Mit zehn Zählern mehr, die ihnen ja abgezogen worden sind, würden die besser stehen. Das würde auch den Leistungsstand widerspiegeln“, erklärt der DSV-Trainer und legt nach: „Jetzt kommen sie mit Papachristos zurück, der uns in- und auswendig kennt und viel Wert auf Disziplin legt. Zudem haben wir das Hinspiel auch gegen sie verloren.“ Das kann der Grieche nur bestätigen: „Das ist richtig, ich kenne alle Leute und das gesamte Umfeld. Auch deshalb werden wir sie nicht unterschätzen. Sie sind zwar schlecht gestartet, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis sie sich an die Landesliga gewöhnt haben. Ein Verdienst von Jörg Kessen.“

Dennoch soll und muss die Winterpause endlich kommen. „Wir haben viele Ausfälle und kaum noch Spieler. Ich werde in den nächsten Wochen daran arbeiten, einige Akteure neu- oder zurückzuholen. Deshalb kann das Motto heute nur ,Asche fressen und alles geben’ heißen. Die spielerische Klasse ist durchaus da“, ballt er die Faust. Anpfiff ist um 15.30 Uhr – auf Asche. „Für uns ist es das letzte Spiel vor der Pause. Deshalb habe ich am Freitag trainingsfrei gegeben und einen gemütliche Abend auf dem Weihnachtsmarkt mit allen Spielern verbracht. Das war einfach mal wichtig, weil wir in diesem Jahr die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte geschafft haben“, berichtet Kessen, „das Match heute wird noch einmal eine ganz heiße Kiste. Da sind Kampfbereitschaft und Einsatzwille gefragt, um dieses Halbserie mit einem Sieg zu beenden.“

Autor: ag

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