Mit dem glanzlosen 1:0-Sieg über die Olympia aus Bocholt melden sich die Oberhausener zurück.

STERKRADE-OLYMP. BOCHOLT 1:0 (0:0)

10. Dezember 2006, 12:06 Uhr

Mit dem glanzlosen 1:0-Sieg über die Olympia aus Bocholt melden sich die Oberhausener zurück.

Mit dem glanzlosen 1:0-Sieg über die Olympia aus Bocholt melden sich die Oberhausener zurück. Nach den durchwachsenen Wochen (zwei Siege, drei Niederlagen) hat die Spvgg Sterkrade gestern wieder ein Sieges-Ausrufezeichen in den Liga-Kalender gekratzt. „Das war ein ganz wichtiger Dreier. Gerade jetzt in der Situation, wo vieles gegen uns läuft und wir viele Ausfälle zu verzeichnen haben. Personell gehen wir auf dem Zahnfleisch, wieder mussten zwei A-Jugendliche ran“, erklärt Dirk Wißel, der 06/07-Trainer.

So mager und dürftig wie sich das Ergebnis anhört, war auch die Partie. „Die erste Hälfte war suboptimal, da haben wir uns ganz schlecht präsentiert. In der Kabine konnte ich dann auch nicht mehr gelassen bleiben und habe meine Selbstbeherrschung verloren. Es wurde richtig laut. Ich bin quasi final kolabiert“, gibt Wißel einen Kabinen-Einblick. Es schien geholfen zu haben, denn seine Mannen agierten bissiger und gingen beherzter zur Sache. „Die zweite Halbzeit hat mir dann besser gefallen, das lasse ich gelten und wir haben gesiegt“, erklärt der Strekrade-Coach, „Der Einsatz und Wille meiner Spieler war da. Doch zu einem guten Match gehört auch noch ein Gegner, aber Olympia hat sehr defensiv agiert. Da wäre Catanacchio schon als absolut offensiv zu sehen.“

Torchancen blieben also weiterhin Mangelware, auch weil den Oberhausenern das richtige Rezept fehlte. „Wir haben es nur mit hohen Bällen von den Außen versucht – und dass, wo alle unsere Stürmer nur knapp über 1,65 Meter sind“, berichtet Wißel. Umso erstaunlicher, dass gerade diese Variante zum Erfolg führte. Sven Weinknecht nutzt einen Moment der Unachtsamkeit in der Bocholter Abwehr und köpft ein Flanke zum 1:0-Endstand ein (80.).

Wißel: „Jetzt heißt es nach dieser dürftigen Leistung nur noch das letzte Match vor der Winterpause zu absolvieren, dann sehen wir weiter. Zudem läuft auch noch unser Einspruch gegen die annullierter Spielwertung aus dem Hiesfeld-Match, weil von unsere Seite alles korrekt abgelaufen ist.“

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