Hiesfeld reist mit fünf Niederlagen (2:18 Tore) in Folge an. Dafür sieht die Heimbilanz der Oberhausener (nur vier Punkte) auch nicht gerade rosig aus.

KLOSTERHARDT/HIESFELD: „Reines Kampfspiel“

07. November 2006, 12:39 Uhr

Hiesfeld reist mit fünf Niederlagen (2:18 Tore) in Folge an. Dafür sieht die Heimbilanz der Oberhausener (nur vier Punkte) auch nicht gerade rosig aus.

Hiesfeld reist mit fünf Niederlagen (2:18 Tore) in Folge an. Dafür sieht die Heimbilanz der Oberhausener (nur vier Punkte) auch nicht gerade rosig aus. Zeit, das sich bei Klosterhardt was dreht. „Jetzt gilt es. Wir müssen unser Image daheim aufpolieren. Sicherlich wartet mit dem TV Jahn ein angeschlagener Gegner auf uns, der bislang nur einen Auswärtspunkt geholt hat, aber wir müssen schon 90 Minuten lang ein Dauerfeuer abbrennen“, bilanziert Achim Meyer, der Arminen-Coach. Das sieht auch Gerd Ott so. „Das wird ein reines Kampfspiel“, resümiert der Dinslakener Linienchef.

Und die Hausherren sind heiß. „Nach den Spielen der letzten Wochen ist das Selbstvertrauen da, auch weil die Arbeit langsam Früchte trägt. Ich habe wieder 18, 19 Mann an Bord und der Konkurrenzkampf ist in vollem Gange. Zudem haben wir mit Hiesfeld noch eine kleine Rechnung offen“, erklärt Meyer und geht ins Detail: „Im letzten Jahr beim Rückrundenspiel haben wir mit 1:3 verloren. Da kamen von der Jahn-Seite einige derbe Sprüche, was unseren Kader angeht.“ Jetzt sind die Vorzeichen anders. Nach der hohen Fluktuation bei den Dinslakenern, muss Gerd Ott kleine Brötchen backen. „Wir haben einen Kader mit Masse, statt Klasse. Dazu sitzen auf der Bank aber auch einige ,Störenfriede’, die Unruhe ins Team reinbringen oder sich abkapseln, wenn sie nicht spielen. Dies schadet allen. Das werde ich ändern und diese Leute in die zweite Mannschaft schicken und aussortieren“, gibt Gerd Ott zu Protokoll. Die Rückendeckung aller hat er. „Der Vorstand steht geschlossen hinter mir. Zudem war dieses Durchgreifen auch von Teilen des Teams gefordert worden. Das ist kein Versuch, etwas zu ändern, sondern eine zwingende Maßnahme“, fügt er an.

Umstände, die den Oberhausenern in die Karten spielen könnte. „Wir gucken nur auf uns. Für mein Team zählt nur, dass wir mit Hiesfeld einen weiteren Konkurrenten im Abstiegskampf auf Distanz halten und schlagen“, gibt sich Meyer kämpferisch. Für Gerd Ott zählen andere Dinge: „Wichtig ist, dass bei uns keine Resignation zu erkennen ist. Ganz in Gegenteil. Die Spieler reden durchweg positiv und sind zuversichtlich, dass wir es noch packen. Bei mir geht die Sache aber langsam an die Substanz und ist absolut belastend, weil wir uns mit diesen ewigen Grabenkämpfen nur selbst schaden. Ich möchte wieder mit Spaß an die Sache rangehen können. Daher diese Aussortierungsmaßnahme.“ Ein Sieg oder zumindest ein Punktgewinn würde dies erheblich vereinfachen.

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