HIESFELD: Saklavci und Petric beim „Riesen-Knaller“

ag
24. September 2006, 09:35 Uhr

Die Bocholter Sportwochen sind für den Turnverein Jahn nun vorbei.

Die Bocholter Sportwochen sind für den Turnverein Jahn nun vorbei. Das 1:1 gegen den TuB war das letzte Kapitel im fußballerischen Turnreigen. „Ich bin ja ehrlich. Das war ein eher schmeichelhaftes und glückliches Remis für uns. Aber ein Punkt, der uns vielleicht noch weiter hilft“, bilanziert Coach Gerd Ott und fügt an: „Jetzt kommt der Riesen-Knaller gegen den GSV Moers.“

Der Hiesfelder Linienchef kennt deren Ambitionen und weiß um die Stärken der Grafenstädter: „Die sind verpflichtet aufzusteigen und müssen uns unbedingt schlagen. Vom Potential her sind die Moerser sogar besser als Sterkrade.“ Aber er wird seine Jungs trotzdem gut einstellen und versuchen, seine Chance zu nutzen. „Wir habe eine gute Moral und sind konditionell absolut auf der Höhe. Dazu kenne ich viele Spieler wie Saklavci und Petric, die bis zur letzten Saison noch bei uns gespielt haben und uns beweisen wollen, dass sie es noch können. Wir werden dem Gegner den Schneid abkaufen und ihnen mit fairen Mitteln mächtig auf die Füße treten“, gibt er die Taktik aus.

Ferner baut er weiter auf die Heimstärke: „Wir hatten noch nie sieben Zähler daheim auf dem Konto. Daher müssen wir so eine Art Heimstärke entwickeln und unseren Rasenplatz mit Herz und Seele verteidigen.“ Die Punkte und der Tabellenstand sprechen für sich und die gute Arbeit von Gerd Ott. Daran soll seine Truppe auch heute anknüpfen: „Viele hatten uns doch vor der Saison schon abgeschrieben. Aber wie sagt man doch so schön: ,Totgesagte leben länger’ – und wir leben noch.“

Autor: ag

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