Die Befürchtung von Trainer Oliver Gottwald hat sich bewahrheitet:

HEVEN/MENGEDE: TuS-Problem ist weiter der Abschluss

14. September 2006, 18:09 Uhr

Die Befürchtung von Trainer Oliver Gottwald hat sich bewahrheitet:

Die Befürchtung von Trainer Oliver Gottwald hat sich bewahrheitet: Titelaspirant TuS Heven hat in der Landesliga Westfalen 3 einen Fehlstart hingelegt. Gottwald hatte vor happigen Auftaktprogramm der Wittener gewarnt, wollte verhindern „der Musik hinterher zu laufen“. „Genau das ist jetzt passiert“, sieht sich der TuS-Trainer bestätigt. Und die Aufgaben werden nicht leichter: Mit Mengede 08/20 kommt im vorgezogenen Spiel am Samstag (17 Uhr) der Vorjahresdritte an den Haldenweg.

Die Hevener Bilanz spricht für sich: fünf Spiele, dabei vier Unentschieden und eine Niederlage sowie gerade einmal vier Tore – nur der TuS Wengern hat bisher weniger Treffer erzielt. „Das ist zurzeit unser Problem“, weiß Gottwald. „Wir müssen unsere Chancen besser nutzen. Spielerisch kann ich der Mannschaft wenig Vorwürfe machen.“ Trotz des Abrutschens auf den ersten Abstiegsplatz verfällt der TuS-Trainer nicht in Aktionismus. „Wir arbeiten in Ruhe weiter.“ Auch Samstag gegen Mengede, das ebenfalls mühsam in die Saison gestartet sind, „aber eigentlich ins obere Drittel der Liga gehört“, wie Gottwald meint.

Im Dortmunder Volksgarten ist der Knoten, der in Heven noch festgeschnürt ist, endlich geplatzt. „Der Sieg gegen Leithe war wichtig für die Moral“, freut sich Mengedes Trainer Mario Plechaty. Die Dortmunder hatten mit dem gleichen Problem wie der TuS Heven zu kämpfen: Die Stürmer trafen einfach nicht – bis zum sonntäglichen Doppelschlag von Neuzugang Salieu Nijie. „Die Verunsicherung sieht man aber immer noch“, sagt Plechaty. „Die müssen wir ablegen."

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