Sprockhövel wird in dieser Vorbereitung ein besonderes Novum zu Teil. Denn während die meisten Vereine eine Flut von Testspiel-Absagen verdauen müssen, hat die TSG bislang alle ihre Kicks absolvieren können.

TSG SPROCKHÖVEL: Vorbereitung läuft nach Plan

08. Februar 2006, 10:31 Uhr

Sprockhövel wird in dieser Vorbereitung ein besonderes Novum zu Teil. Denn während die meisten Vereine eine Flut von Testspiel-Absagen verdauen müssen, hat die TSG bislang alle ihre Kicks absolvieren können.

Sprockhövel wird in dieser Vorbereitung ein besonderes Novum zu Teil. Denn während die meisten Vereine eine Flut von Testspiel-Absagen verdauen müssen, hat die TSG bislang alle ihre Kicks absolvieren können. Und sich dabei mehr als achtbar verkauft. Klammert man das torlose Remis gegen ETB Schwarz-Weiß Essen einmal aus, hat der "Kindergarten" satte 14 Tore in drei Partien erzielt. "Der Schnitt kann sich sehen lassen", schnalzt auch Trainer Lothar Huber mit der Zunge, schiebt aber auch direkt ein paar kritische Worte nach. "Gegen Essen haben wir zu viele gute Möglichkeiten ausgelassen, dennoch bin ich rundum zufrieden."

Grund für die gute Stimmung am "Baumhof" ist sicherlich auch die Tatsache, dass sich niemand verletzt hat. "Ich habe alle Mann an Bord", lehnt sich Huber, der seinem Team am Freitag und gestrigen Samstag zwei freie Tage einräumte, entspannt zurück. Auch das für den heutigen Sonntag geplante Match beim FC Schalke 04 II ist nicht in Gefahr. "Die haben ihren Platz sehr gut gesäubert", weiß Huber. "Wenn wir dort hinkommen, werden wir uns erst einmal die Augen reiben, denn wir sehen mal wieder einen grünen Untergrund. Bei uns wird man wahnsinnig, denn es liegt immer noch Schnee."

Der ehemalige Hasseler ist dafür bekannt, sich eher zurück haltend zu äußern. Doch von den jüngsten Leistungen ist Huber derart angetan, dass er mit Blick auf die Restrunde die Faust ballt. "Wir sind eine geschlossene Einheit, und können noch viel von den Jungs erwarten." Auch den Aufstieg? "Ich weiß, was sie können, will sie aber nicht unter Druck setzen. Wenn es klappen sollte, werden wir uns natürlich nicht wehren", ist die Oberliga in Hubers Augen erreichbar. tr

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