Eigentlich verlief der letzte Spieltag der gerade beendeten Verbandsliga-Saison so richtig nach den Vorstellungen des VfB Homberg.

VfB Homberg: Als Fünfter etabliert

rl
31. Mai 2003, 22:06 Uhr

Eigentlich verlief der letzte Spieltag der gerade beendeten Verbandsliga-Saison so richtig nach den Vorstellungen des VfB Homberg.

Eigentlich verlief der letzte Spieltag der gerade beendeten Verbandsliga-Saison so richtig nach den Vorstellungen des VfB Homberg. Die eigene Mannschaft spielte beim FC Kray 1:1, leistete somit dem Duisburger Lokalnachbarn Hamborn 07 im Abstiegskampf die versprochene Schützenhilfe und hielt in der Tabelle den fünften Tabellenplatz mit Vorsprung auf die Verfolger. Trotzdem sorgte der Blick auf die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes für eine klitzekleine Missstimmung. Denn Bundesligist Borussia Dortmund verpasste die direkte Startberechtigung für die Champions League und muss nun in die Qualifikation. Das diesbezügliche Rückspiel wird wahrscheinlich am 26. August ausgetragen - und somit exakt an jenem Datum, an dem der BVB nach Homberg kommen wollte, um das PCC-Stadion offiziell einzuweihen.

Wegen der Dortmunder Überstunden muss der Termin nun verschoben. "Das ist schade, aber machbar. Der BVB ist in dieser Hinsicht sehr flexibel und wir auch", meint VfB-Obmann Wolfgang Graf. Demnächst soll ein neuer Termin gefunden werden. Trainer Harry Copi hätte freilich gerne am 26. August gespielt. "Eine knappe Woche vor unserem Saisonstart hätte das gepasst", findet Copi.

Stattdessen kann er sich nun ein wenig über die positiv verlaufene Spielzeit freuen. Mit dem fünften Platz hat sich der VfB im zweiten Jahr nach dem Aufstieg endgültig in der Verbandsliga etabliert. Unwägbarkeiten wurden weggesteckt, der Teamgeist stimmte, es wurde guter Fußball gespielt. Alles in allem ein mehr als ordentliches Zeugnis für Copis Kameraden, die nächste Saison an diese Erfolge anknüpfen wollen.

Derweil verpflichtete der Homberger Lokalrivale Hamborn 07 zwei Neuzugänge. Neben dem ehemaligen Osterfelder Manuel Llerandi kommt vom FC Remscheid der frühere MSV-Profi Torsten Schramm zum Holtkamp (siehe Bericht auf dieser Seite). In Homberg interessiert das keinen - und da wird nun mal die Duisburger Verbandsliga-Musik gespielt.

Autor: rl

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