Das Wochenende der Spitzenspiele ist vorbei. Neuer Spitzenreiter ist die TSG Sprockhövel, der DSC Wanne und Vorwärts Kornharpen hatten das Nachsehen und Germania Gladbeck hat den Abstand zur Führungsgruppe verkürzt.

GLADBECK/KORNHARPEN/WANNE: Naumann sieht Einheit

tr
17. November 2006, 11:58 Uhr

Das Wochenende der Spitzenspiele ist vorbei. Neuer Spitzenreiter ist die TSG Sprockhövel, der DSC Wanne und Vorwärts Kornharpen hatten das Nachsehen und Germania Gladbeck hat den Abstand zur Führungsgruppe verkürzt.

Das Wochenende der Spitzenspiele ist vorbei. Neuer Spitzenreiter ist die TSG Sprockhövel, der DSC Wanne und Vorwärts Kornharpen hatten das Nachsehen und Germania Gladbeck hat den Abstand zur Führungsgruppe verkürzt. Spannung pur ist jedenfalls garantiert. "Wir haben gegen den gefährlichsten Sturm der Liga zum dritten Mal zu null gespielt", freut sich DJK-Coach Guido Naumann, der seinen Verteidiger Thorsten Sievert gegen Topscorer Guido Silberbach stellte. "Guido hatte kaum Ballkontakte, das war richtig gut von Thorsten", schnalzt Naumann mit der Zunge. "Wir sind endlich auf dem Weg, ein Team zu werden. Alle Akteure, die ich rein bringe, sind sofort im Spiel." Seine Prognose: "Jetzt kommen mit Weißtal, Sodingen und Hassel die Schweinepartien. Wir müssen die nach wie vor gewinnen, um weiter unsere Chance zu wahren."

Während in Gladbeck das neue Selbstvertrauen ausgebrochen ist, lecken sich die Wanner die Wunden. "Die Niederlage ist abgehakt", winkt DSC-Trainer Willi Koppmann ab. "Das schlimmste was wir tun können, ist, uns lange damit aufzuhalten. Wir bereiten uns auf Menden vor." Ob Dietmar Gaida ein Eigentor erzielte, oder doch Sprockhövels Sinan Hajra traf, interessiert Koppmann nicht. "Es ist egal, ob es ein Eigentor war oder nicht, drin ist drin." Derweil ist Hakan Cimsit bereits wieder im Mannschaftstraining, Arijan Keshawarzian wird heute die Einheiten aufnehmen.

Aufgenommen wurde in Kornharpen auch die Fehler-Analyse der Pleite gegen die Germania. "Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel", meint SVK-Manager Jörg Versen, der sich aber sofort den Mund abwischt: "Gegen Gladbeck kann man eher verlieren als gegen Wattenscheid II. Wir müssen jetzt gegen Rüdinghausen zeigen, dass wir es locker weggesteckt haben." Auch auf der Suche nach neuen Sponsoren sind die Funktionäre aktiv. "Wir haben aussichtsreiche Gespräche geführt, aber solange noch keine Abschlüsse da sind, werden wir nicht euphorisch sein", will Versen die selbstgesteckte Deadline bis Ende November unbedingt erfüllen.

Autor: tr

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