LÜNEN - Warnung vor Paderborn

hb
18. November 2005, 09:24 Uhr

Die beeindruckende Erfolgsserie des Lüner SV ist gerissen. Nach sechs Spielen in Folge ohne Niederlage, in der unter anderem die Spitzen-Teams Gladbeck und Hamm bezwungen wurden, hat es die Rot-Weißen erwischt.

Die beeindruckende Erfolgsserie des Lüner SV ist gerissen. Nach sechs Spielen in Folge ohne Niederlage, in der unter anderem die Spitzen-Teams Gladbeck und Hamm bezwungen wurden, hat es die Rot-Weißen erwischt.

Das 1:3 am vergangenen Sonntag in Vreden ist aber für Spielertrainer Mark Bördeling alles andere als ein Beinbruch. „Nach den vielen schönen Erfolgserlebnissen der letzten Wochen war es eigentlich abzusehen, dass irgendwann ein Einbruch erfolgen würde“, hakt der 32-Jährige den kleinen Rückschlag beim Abstiegs-Kandidaten schnell ab. „Wir haben in Vreden einfach zu wenig dafür getan, um auch diese Partie gewinnen zu können“, weiß Bördeling.

Zeit, um die Gründe für die Schlappe zu analysieren, bleibt auch gar nicht. Denn schon am kommenden Samstag steht das Nachhol-Match gegen Paderborn II an. Die Begegnung sollte bereits am 9. Oktober steigen, wurde aber damals wegen der Abstellung zweier Paderborner für den Länderpokal verschoben. „Das ist immer eine gefährliche Aufgabe gegen zweite Mannschaften von Profi-Vereinen. Da weißt du nie, was von oben herunter kommt“, überlegt Bördeling, zumal die Gäste in Lünen mit einem neuen Trainer – der bisherige „Co“ Sven Bürger“ löste Anfang dieser Woche Claus Wenner zunächst als Interims-Coach ab – aufwarten.

Auch der LSV wartet mit einem Neuzugang auf, das aber erst ab dem 1. Januar 2006. Dennis Stolzenhoff wechselt vom benachbarten Landesligisten BV Brambauer ans Schloss Schwansbell. „Dennis ist Lüner und ein junger Spieler, der in der Jugend in Waltrop und Wattenscheid fußballerisch gut ausgebildet wurde. Das passt genau in unser Konzept“, freut sich Lünens zweiter Vorsitzender Dirk Hartmann. „Ich habe von meinem Freund Christian Kinder ausschließlich Gutes vom LSV gehört, freue mich auf die Aufgabe und möchte, wenn möglich, schon zur Stadtmeisterschaft in der Halle für Lünen antreten,“ frohlockt Stolzenhoff.

Autor: hb

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