Immer wieder runzelte Trainer Uwe Weidemann in der Hinrunde die Stirn, wenn seine Angreifer vor dem gegnerischen Tor nicht die nötige Cleverness an den Tag legten.

DÜSSELDORF: Feinbier: "Riesig unterstützt"

"Natürlich werden wir ein bisschen feiern"

kru
12. Februar 2007, 09:22 Uhr

Immer wieder runzelte Trainer Uwe Weidemann in der Hinrunde die Stirn, wenn seine Angreifer vor dem gegnerischen Tor nicht die nötige Cleverness an den Tag legten.

Nicht etwa, weil Neuzugang Sebastian Kneißl schon einschlug, sondern viel mehr, da Kapitän Marcus Feinbier nach langer Verletzung endlich sein Comeback feiern konnte. Und wie, zwei Treffer nach fünf monatiger Pflichtspiel-Pause. "Vor allem das erste Tor ging einem genialen Angriff voraus. Wir wollten über die Außen gefährlich sein, genauso war es einstudiert", lobte "Feini" seine Kollegen.

Dabei ist auch ihm der durchwachsene Auftakt in die Partie nicht verborgen geblieben: "Wir sind in der ersten halben Stunde nicht richtig ins Spiel gekommen, aber das kann in einem Spitzen-Match gegen einen so guten Kontrahenten wie Osnabrück passieren." Sein Zusatz: "Doch nach dem Führungstor sind wir immer selbstbewusster geworden und haben uns auch bessere Chancen herausgearbeitet."

Ganz zur Freude der rund 20.000 Fortuna-Fans. "Die Zuschauer haben uns riesig unterstützt, das hat wirklich Spaß gemacht. Gut, dass wir ihnen dann nach den ersten 30 Zeigerumdrehungen auch eine gute Begegnung gezeigt haben", ist Feinbier, der bei seinem zweiten Treffer das Leder gnadenlos in die Maschen drosch, zufrieden. "Ich habe gesehen, wie Thomas Cichon vor mir ausgerutscht ist und ich habe den Ball dann einfach unter die Latte platziert."

Mit dem Ergebnis, dass die Partie entschieden war und auf Fortuna-Seite gejubelt werden durfte. "Natürlich werden wir nun ein bisschen feiern", zwinkerte der ehemalige Wattenscheider, um aber hinzuzufügen: "Das wird sich alles in Maßen abspielen. Schließlich liegt noch ein hartes Stück Arbeit mit vielen wichtigen Matches vor uns."

Autor: kru

Kommentieren