Knapp neun Monate nach seiner Entlassung bei Borussia Mönchengladbach hat Trainer Horst Köppel seine persönliche Abrechnung mit der Vereinsführung des Bundesliga-Schlusslichts gemacht.

Köppel: "Gladbach muss absteigen"

Pander bekommt sein Fett weg

23. Februar 2007, 13:34 Uhr

Knapp neun Monate nach seiner Entlassung bei Borussia Mönchengladbach hat Trainer Horst Köppel seine persönliche Abrechnung mit der Vereinsführung des Bundesliga-Schlusslichts gemacht. "So hart das klingt: Borussia muss absteigen, damit sich da oben was ändert. Dann wäre es zwar extrem schwer wieder hochzukommen. Steigt man aber nicht ab, wird sich auch nichts ändern", sagte 58-Jährige in Bezug auf Präsident Rolf Königs und Sportdirektor Peter Pander im Interview mit dem Express.

Insbesondere Pander bekam bei Köppel sein Fett weg. "Pander wollte mich nie wirklich haben, hat mir immer Knüppel zwischen die Beine geworfen, wo er nur konnte. Trotzdem hat er es nie geschafft mich abzuschießen, was er immer wollte", Und weiter: "In den Strukturen wird sich wohl leider nur was ändern, wenn sie absteigen. Und da muss sich was ändern. Die Position des Sportdirektors muss ein Ex-Profi einnehmen, der weiß, was ein Trainer und die Mannschaft brauchen und wie sie denken."

Köppel hatte bei der Borussia in der Endphase der Saison 2004/05 die Nachfolge von Dick Advocaat angetreten und Gladbach vor dem Abstieg bewahrt. Anschließend erreichte Gladbach unter dem langjährigen Bundesligaprofi den zehnten Platz, die beste Platzierung seit der Bundesliga-Rückkehr 2001. Trotzdem musste Köppel für Jupp Heynckes Platz machen.

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