Arminia Marten stellt seine sportlichen Strukturen in der kommenden Spielzeit auf ein neues Fundament. Mit Michael Griehsbach als neuem Trainer und Jürgen Litzmanski als sportlichem Leiter will der Klub spätestens im Jahr seiner einhundertjährigen Bestehens 2008 für die Zukunft bestens aufgestellt sein. Damit endet im Sommer die mehr als zweijährige Zusammenarbeit mit Trainer Eckehard

Bezirksliga 15: Arminia Marten in kommenden Saison mit neuem Trainer

Der Aufstieg ist Eigenwilligs letztes Ziel in Marten

Felix Guth
15. Februar 2007, 18:55 Uhr

Arminia Marten stellt seine sportlichen Strukturen in der kommenden Spielzeit auf ein neues Fundament. Mit Michael Griehsbach als neuem Trainer und Jürgen Litzmanski als sportlichem Leiter will der Klub spätestens im Jahr seiner einhundertjährigen Bestehens 2008 für die Zukunft bestens aufgestellt sein. Damit endet im Sommer die mehr als zweijährige Zusammenarbeit mit Trainer Eckehard "Ecki" Eigenwillig, obwohl es dazu aus sportlicher Sicht beim Tabellenzweiten wenig Anlass gab.

"Mit der Arbeit und der Person Eigenwilligs hat diese Entscheidung überhaupt nichts zu tun", betont Dirk Schreiber, zurzeit noch sportlicher Leiter bei den Arminen. Schreiber selbst brachte den Stein ins Rollen. Denn im Sommer gibt er seinen Posten ab und wechselt in den Vorstand des Vereins. "Wir müssen uns für unser Jubiläumsjahr personell besser aufstellen", sagt Schreiber. Bei der Suche nach einem Nachfolger wurde er in den eigenen Reihen fündig. Jürgen Litzmanski, aktuell Nachwuchstrainer beim FC Frohlinde, spielt in der Martener Alt-Herren-Mannschaft. "So kamen wir ins Gespräch und haben uns direkt gut verstanden", sagt Schreiber. Der Plan: Litzmanski übernimmt den Part des sportlichen Leiters, Michael Griehsbach - ebenfalls Martener Alt-Herren-Kicker und gegenwärtig Trainer des A-Ligisten VfL Hörde, übernimmt den Trainerposten zur neuen Saison. "Ich kenne Michael Griehsbach schon lange und irgendwann wollten wir mal zusammenarbeiten", sagt Dirk Schreiber. "Es ist doch legitim, als Verein mal etwas neue auszuprobieren."[imgbox-right]http://www.revierkick.de/include/images/gallery/img_thumb_160.jpg Martens Trainer Ecki Eigenwillig.[/imgbox]

Für Eigenwillig kam die Entscheidung zu Beginn der Woche "überraschend." Mit einem Sechs-Punkte-Rückstand waren die Dortmunder in die Winterpause gegangen. Im Vorjahr verpassten sie die Rückkehr in die Landesliga erst am letzten Spieltag. "Das Problem war, dass vorher niemand mit mir oder der Mannschaft gesprochen hat", sagt Eigenwillig. Er sei "enttäuscht über die Art und Weise" gewesen, zumal er den Namen Jürgen Litzmanski "nur aus der Presse" kenne. Letztlich sieht er das nahende Ende der Zusammenarbeit mit dem Traditionsverein aber realistisch: "So ist eben das Fußballgeschäft."

"Geschockt" habe das Team auf die Nachricht reagiert. "Aber wir dürfen uns da jetzt nicht allzu lange Gedanken machen." Schließlich ist der Aufstieg immer noch machbar. "Und das wäre für Ecki und den Verein eine großartige Sache", so Dirk Schreiber. Einen groß angelegter Aufstiegsplan hat das neue Trio nicht in derr Schublade. "Wir planen mittelfristig", sagt Schreiber. Seinen Aufgaben als sportlicher Leiter wird es bis zum Saisonende noch nachkommen und daher auch mit den aktuellen Spielern über ihren Verbleib sprechen. Um Neuverpflichtungen kümmern sich hingegen ab sofort Litzmanski und Griehsbach. Letzterer steht dabei mit seinem Noch-Klub VfL Hörde vor einer ähnlichen Aufgabe wie "Ecki" Eigenwillig in Marten. Der VfL befindet sich in der Kreisliga A3 noch mitten im Titelrennen.

Autor: Felix Guth

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