Im Hinspiel gegen den Hamburger SV war Mandy Islacker maßgeblich am 2:0-Erfolg beteiligt. Damals gab sie die Vorlage zum 2:0-Siegtreffer der

FCR 2001 Duisburg

Islacker glaubt an Potenzial der Mannschaft

24. Februar 2012, 12:17 Uhr

Im Hinspiel gegen den Hamburger SV war Mandy Islacker maßgeblich am 2:0-Erfolg beteiligt. Damals gab sie die Vorlage zum 2:0-Siegtreffer der "Löwinnen".

Eine Minute vor der Halbzeitpause brachte sie eine Ecke herein, die Luisa Wensing dann per Kopf verwandelte. Im Rückspiel am Sonntag (11 Uhr) könnten die beiden ihren Coup wiederholen. In der neuen Saison dürfte das schon etwas schwieriger werden, da „Lulle“ bekanntlich den Verein in Richtung Wolfsburg verlässt.

Anders sieht das bei Islacker aus. Die quirlige Blondine hat gerade ihren Vertrag bei den „Löwinnen“ um weitere drei Jahre verlängert. Auch wenn die Stürmerin noch mit anderen Vereinen in Gesprächen war, war Duisburg ihr erster Ansprechpartner. „Ich möchte nicht mehr aus dem Ruhrgebiet weg“, gesteht die 23-Jährige, die gerade erst mit ihrem Freund zusammengezogen ist. „Beim FCR sehe ich eine gute Zukunft“, erklärt sie ihren Entschluss weiter. „Die Mannschaft hat viel Potenzial und wir haben immer eine Menge Spaß bei den Spielen und im Training.“

Der Weg Richtung Champions League beginnt am Sonntag

Wenn für die Ladys des FCR am Sonntag gegen den HSV endlich die Rückrunde losgeht, ist aber auch der nötige Ernst wieder dabei. „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen“, weiß auch Islacker. Dennoch sind für sie gegen die auf einem Abstiegsplatz stehenden Hamburger drei Punkte eigentlich Pflicht. „Wir möchten unbedingt in der Champions League spielen und den zweiten Platz verteidigen. Damit müssen wir am Sonntag anfangen“, erklärt sie.

Dass das schwer wird, hat der HSV am Mittwoch gegen Potsdam bewiesen (1:1). Islacker macht sich aber keine Sorgen, dass das ihrem Team auch passieren wird. „Wir müssen nur das abrufen, was wir können.“ Und deswegen hat Coach Marco Ketelaer in dieser Woche noch einmal viel im taktischen Bereich gearbeitet. „Hamburg wird sich hinten reinstellen“, weiß Islacker. „Wir müssen viel über außen spielen oder sie mit schnellen Kombinationen knacken.“

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