Wer hätte das noch vor zwei Wochen gedacht: Die Pinguine müssen wieder um die Teilnahme an den Pre-Play-offs zittern.

KREFELD PINGUINE: Gereizte Stimmung

Ehrenberger verspricht die Pre-Play-Offs

db
22. Februar 2007, 09:34 Uhr

Wer hätte das noch vor zwei Wochen gedacht: Die Pinguine müssen wieder um die Teilnahme an den Pre-Play-offs zittern.

Wer hätte das noch vor zwei Wochen gedacht: Die Pinguine müssen wieder um die Teilnahme an den Pre-Play-offs zittern. Nach der Länderspielpause startete die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger mit drei Niederlagen in Folge ihr Vorsprung auf den Verfolger aus Iserlohn schrumpfte. Und dann folgte am Sonntag das negative Highlight: Im „kleinen Endspiel“ um Platz zehn setzte es gegen die Roosters eine ganz bittere, wenngleich verdiente 2:4-Pleite. Ehrenberger, der selbst nach dem katastrophalem Heimspiel von einem ordentlichen Match redete, versprach den Fans anschließend, dass „wir die Pre-Play-offs trotzdem schaffen“.

Daran darf angesichts der letzten Auftritten jedoch arg gezweifelt werden. Zwar haben die Schwarz-Gelben bei einer Partie weniger immer noch einen Zähler mehr auf ihrem Konto als die Konkurrenz aus dem Sauerland, doch die Roosters steigerten sich im Gegensatz zum KEV zuletzt von Spiel zu Spiel. Der Erfolg im KönigPalast dürfte dem Team von Geoff Ward zudem Extra-Selbstbewusstsein für die Zielgrade gegeben haben. Die Pinguine hingegen spüren nun den Atem des Verfolgers im Nacken. Doch können sie damit umgehen? Der scheidende Manager Franz Fritzmeier prophezeit, dass noch zwei Siege nötig seien, um die Qualifikationsrunde sicher zu erreichen. Doch auch dies dürfte angesichts des Restprogramms (Ingolstadt, Düsseldorf, Augsburg und Köln) alles andere als leicht werden.

Zudem berichtete eine Krefelder Tageszeitung gestern davon, dass es innerhalb der Kabine zu Unstimmigkeiten gekommen sei. So sollen sich Alexander Selivanov und Kapitän Ted Drury ein lautstarkes Wortgefecht geliefert haben. Auch die „Karnevals-Ausflüge“ einiger Akteure sorgten für Missmut beim Trainer. Nicht unbedingt die beste Voraussetzung für den finalen Kampf um den zehnten Tabellenplatz.

Morgen erwarten die Pinguinen nun den Tabellendritten aus Ingolstadt an der heimischen Westparkstraße. Ob Dusan Milo, der am Sonntag wegen eines eingeklemmten Nervs nicht spielen konnte, dann wieder dabei ist, stand bis gestern Abend noch nicht fest.

Autor: db

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