Den Rasen unter den Stollen und den Schweiß im Trikot hat David Loheider lange vermisst. Jetzt sieht der Schalker Stürmer endlich Licht am Ende des Tunnels.

S04 II: Schöner Schweiß

Loheider hofft aufs Ende der Leidenszeit

17. November 2011, 13:48 Uhr

Den Rasen unter den Stollen und den Schweiß im Trikot hat David Loheider lange vermisst. Jetzt sieht der Schalker Stürmer endlich Licht am Ende des Tunnels.

Die internationale Nachwuchsrunde E.T.T. ist nicht der wichtigste Wettbewerb der Welt. Doch für einen Spieler wie David Loheider war der Vergleich mit der Bochumer U21 vor einer Woche ein kleiner Höhepunkt. Im Mini-Derby durfte er wieder einige Primärerlebnisse des Fußballs am Körper spüren. „Der Rasen unter den Stollen und der Schweiß im Trikot sind geil, wenn man lange verletzt war“, gibt Loheider zu.

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Im Sommer vor zwei Jahren stand der Stürmer vor dem Sprung in den Schalker Bundesligakader. Mit einem Vertrag für Jungprofis ausgestattet, startete Loheider in die Vorbereitung. Doch schon beim ersten Testspiel in Meschede gegen eine Auswahl aus dem Hochsauerlandkreis zog sich der gebürtige Recklinghäuser einen erneuten Mittelfußbruch zu.

Eine Fraktur an dieser Stelle hatte er schon in der Jugend erlitten, inzwischen stehen drei Operationen in Loheiders Krankenakte. „Beim zweiten Eingriff hat man mir eine Platte eingesetzt. Da ich damit Schmerzen hatte, musste die wieder raus. Später hat man mir etwas Knochen aus dem Knie in den Fuß verpflanzt, weil dort das Gewebe nicht mehr in Ordnung war“, kennt der 20-Jährige seinen Körper so gut wie ein Medizinstudent.

Nach zäher Reha und anstrengender Vorbereitung wähnte er sich auf einem guten Weg, ehe ihn eine Bänderruptur ihm Sprunggelenk abermals zurück warf. Erst bei einem Trainingsspielchen mit den S04-Profis am vergangenen Freitag durfte er sich wieder ein wenig wie im Juni 2009 fühlen - da war er seinem Traum vom Profifußball schon einmal ganz nahe.

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