Es war nur ein kurzer Moment, aber die Folgen waren verheerend. Ausgerechnet ein Tritt seines Freundes Delron Buckley warf Slawo Freier wieder einmal aus der Bahn.

VfL: Wettlauf mit der Zeit

Slawo Freier arbeitet am Comeback

RS
19. November 2011, 11:17 Uhr

Es war nur ein kurzer Moment, aber die Folgen waren verheerend. Ausgerechnet ein Tritt seines Freundes Delron Buckley warf Slawo Freier wieder einmal aus der Bahn.

Am Freitag, 20. Oktober, beim Spiel in Karlsruhe musste der Ex-Nationalspieler mit einem Bänderriss schon nach wenigen Minuten den Platz verlassen. Seitdem arbeitet er hartnäckig, aber geduldig an seinem Comeback. Freier: „Delron hat mich am Montag nach dem Spiel angerufen und sich entschuldigt. Er ist mein ehemaliger Mannschaftskollege, schon bei den VfL-Amateuren. Ich unterstelle ihm keine Absicht.“

Und so steht Freier derzeit nicht auf dem Platz, sondern sitzt auf dem Fahrrad in der Kabine oder lässt sich seine lädierten Bänder von der medizinischen Abteilung behandeln.

Es geht vorwärts. Am Dienstagvormittag die erste Laufeinheit, die am Mittwoch gesteigert wurde und spätestens in zwei Wochen will er auch wieder im Mannschaftstraining sein. Der Ehrgeiz treibt ihn immer noch an, für den Rechtsfuß ist ein Tag ohne Ball immer noch ein verlorener Tag. Freier: „Doch ich habe gelernt, mit solchen Verletzungen umzugehen. Früher konnte ich es gar nicht abwarten, heute bin ich vernünftiger und riskiere keinen Rückfall.“

Und doch, in seinem Hinterkopf sind einige Termine fest verankert. Beim Rückrundenauftakt Mitte Dezember daheim gegen Fortuna Düsseldorf (10.12.) möchte er schon wieder auf dem Platz stehen und natürlich auch am 20. Dezember im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München. Freier: „Wer möchte bei diesem Spektakel nicht dabei sein?“ Und so quält er sich durch die Rehamaßnahmen – mit dem großen Ziel vor Augen, schnellstmöglich seiner Mannschaft zu helfen.

In seiner Freizeit ist er mit seinen Töchtern unterwegs oder bei den Iserlohn Roosters. Denn neben Familie und Fußball ist Eishockey seine große Leidenschaft.

Autor: RS

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