Der Sportplatz-Streit in Dortmund geht weiter. Nun hat sich der Vorstand der ÖSG Viktoria zu Wort gemeldet und gegen die Vorwürfe von Kocatepe Camii gewehrt.

ÖSG Viktoria wehrt sich

Vorwürfe sind "verleumderisch und infam"

13. November 2011, 09:35 Uhr

Der Sportplatz-Streit in Dortmund geht weiter. Nun hat sich der Vorstand der ÖSG Viktoria zu Wort gemeldet und gegen die Vorwürfe von Kocatepe Camii gewehrt.

Nachdem sich Kocatepe Camii vom Trainingsbetrieb zurückgezogen hat, weil die ÖSG in ihren Augen mit Mobbing und Diskriminierung daran arbeitet, den Verein von der gemeinsam genutzten Anlage zu vertreiben (RS berichtete), schlug das Thema hohe Wellen. Schon damals hatte Frank Meyer, Geschäftsführer der Viktoria, die Vorwürfe als „völliger Irrsinn“ bezeichnet. Weil es aber weiterhin Anschuldigungen seitens des SV Kocatepe gibt, meldet sich nun der Vorstand der ÖSG zu Word.

"Verleumderisch und unsportlich"

„Die Fußballabteilung der ÖSG Viktoria 08 Dortmund distanziert sich letztmalig und ausdrücklich von den Vorwürfen der Kocatepe Camii. Alle erhobenen Vorwürfe sind falsch! Sie sind im Weiteren verleumderisch und als unsportlich zu bezeichnen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vorstands. Dabei erneuerte der Verein das Angebot, den Streit mit Verantwortlichen des SVK intern zu klären. „Wir stehen weiterhin zu dem Angebot, die Sachlage intern zu klären.“
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Besonders verärgert ist der Klub über die immer wieder mitschwingenden Rassismusvorwürfe. „Die Vorwürfe, wir seien ausländerfeindlich und somit rassistisch, sind infam und beleidigend. Sie haben dem Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit schweren Schaden zugefügt. Uns waren und sind Mitglieder, sowie Gäste jeglicher Nationalität und Religionszughörigkeit stets willkommen. Wir fordern daher vom Vorstand der Kocatepe Camii ein öffentliches Dementi und eine Entschuldigung.“ Sollte es in Zukunft weitere Behauptung dieser Art geben, will die Viktoria auch rechtliche Schritte gegen die Personen einleiten, die diese Vorwürfe in den Raum stellen.

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