In den Medien wird derzeit spekuliert, dass Gerhard Mayer-Vorfelder den Rücktritt von Teamchef Rudi Völler forciert haben soll.

Mayer-Vorfelder sieht sich nicht in der Schuld

bb
25. Juni 2004, 13:35 Uhr

In den Medien wird derzeit spekuliert, dass Gerhard Mayer-Vorfelder den Rücktritt von Teamchef Rudi Völler forciert haben soll. "Was jetzt da herumspekuliert wird, ist abenteuerlich", wehrt sich nun der DFB-Präsident.

In den Medien gerät Gerhard Mayer-Vorfelder zunehmend unter Druck, nun holte er selber zum Befreiungsschlag aus. Der DFB-Präsident hat auf die Spekulationen um die Umstände des Rücktritts von Rudi Völler reagiert und Berichte über eine Mitschuld am Abgang des Teamchefs zurückgewiesen. "Alles, was zu diesem Vorgang zu sagen ist, habe ich bereits auf der Pressekonferenz am Donnerstag - auch auf Nachfragen hin - erklärt. Was jetzt da herumspekuliert wird, ist abenteuerlich und entbehrt jeder tatsächlichen Grundlage", sagte der Verbandschef dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Sowohl die ARD als auch die Bild-Zeitung hatten berichtet, Mayer-Vorfelder habe den Rücktritt Völlers mit einem kritischen TV-Interview zumindest beschleunigt - und anschließend keine Anstalten gemacht, den Teamchef doch von einem Verbleib im Amt zu überzeugen.

Autor: bb

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