Kahn und Lehmann räumen alle Differenzen aus

27. April 2004, 12:00 Uhr

Bei einem "Friedensgipfel" vor dem Länderspiel gegen Rumänien haben Oliver Kahn und Jens Lehmann offenbar alle Differenzen ausgeräumt. Laut DFB-Teamchef Rudi Völler ist nach dem zehnminütigen Gespräch "alles geklärt".

Rechtzeitig vor dem Länderspiel gegen Rumänien (Mittwoch, 19.00 Uhr MESZ/live ZDF) ist der Frieden im Team der deutschen Nationalmannschaft wieder hergestellt. Die Differenzen zwischen den deutschen Nationaltorhütern Oliver Kahn und Jens Lehmann sind offenbar zunächst ausgeräumt worden. "Es ist alles geklärt, weiter gibt es dazu nichts zu sagen", sagte DFB-Teamchef Rudi Völler nach dem so genannten "Friedensgipfel", der am Dienstagmorgen vor dem Abflug der deutschen Nationalmannschaft nach Bukarest stattgefunden hatte.

Das Sechs-Augen-Gespräch zwischen Kahn, Lehmann sowie Völler kurz nach dem Frühstück im DFB-Quartier in Gravenbruch vor den Toren Frankfurts dauerte lediglich zehn Minuten. Dabei wurden nach Angaben des Teamchefs alle Probleme angesprochen.

Völler hatte auf diese Unterredung Wert gelegt, nachdem der frischgebackene englische Meister Lehmann von Arsenal London nach dem Länderspiel in Kroatien im Februar Kahn persönlich angegriffen hatte. Der DFB-Kapitän seinerseits hatte am Montagabend noch erklärt, dass von seiner Seite kein großer Bedarf für eine Aussprache bestehe und er nicht nachtragend sei. Auf Wunsch von Völler nahm er allerdings keine 14 Stunden später an dem "Friedensgipfel" doch teil.

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