Fußball-Regionalligist 1. FC Union Berlin hat auf die Anzeige eines Tankstellen-Pächters reagiert, wonach es mit Spielern des Klubs in der Nacht zu Sonntag in dessen Verkaufsshop an der A24 in Groß Sarau (Schleswig-Holstein) zu Beschimpfungen und zu Hausfriedensbruch gekommen sein soll.

`Tankstellen-Eklat´: Union Berlin erwartet Entschuldigung von Pächter

27. November 2006, 16:23 Uhr

Fußball-Regionalligist 1. FC Union Berlin hat auf die Anzeige eines Tankstellen-Pächters reagiert, wonach es mit Spielern des Klubs in der Nacht zu Sonntag in dessen Verkaufsshop an der A24 in Groß Sarau (Schleswig-Holstein) zu Beschimpfungen und zu Hausfriedensbruch gekommen sein soll.

Fußball-Regionalligist 1. FC Union Berlin hat auf die Anzeige eines Tankstellen-Pächters reagiert, wonach es mit Spielern des Klubs in der Nacht zu Sonntag in dessen Verkaufsshop an der A24 in Groß Sarau (Schleswig-Holstein) zu Beschimpfungen und zu Hausfriedensbruch gekommen sein soll. Der Regionalligist forderte eine Entschuldigung vom Pächter. `Dieses Vorgehen werten wir als Verleumdung und Rufschädigung. Und wir lassen es uns nicht bieten, dass sich jemand auf unsere Kosten wichtig macht´, sagte Union-Präsident Dirk Zingler. Offenbar, so Union-Sprecher Lars Töffling, soll sich der Tankstellenbetreiber von Spielern des Klubs bedroht gefühlt haben und deshalb die Polizei alarmiert haben.

Später wurde der Union-Bus, der vom Regionalliga-Spiel beim VfB Lübeck (1:0) kam, auf der Autobahn von Beamten gebremst, die Personalien der Spieler wurden aufgenommen. `Der Tankstellenbetreiber hat Anzeige wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Nötigung bei der Polizei gestellt´, sagte Sprecherin Sonja Kurz von der Polizeidirektion Ratzeburg am Montagnachmittag. Es wurde Videomaterial einbehalten, mit dessen Hilfe der Vorgang nun rekonstruiert werden soll. `Es kann nicht angehen, dass unsere Spieler beim Betreten einer öffentlichen Einrichtung wie Kriminelle behandelt werden. Wir haben mit den Beteiligten gesprochen und uns den Hergang schildern lassen. Demnach wurden unsere Spieler beleidigt, provoziert und am Einkauf in eben jenem Shop gehindert´, erklärte Klubchef Zingler.

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