Das Fernduell um den fünften Platz. Drei Tore trennen Fortuna Düsseldorf (gegen Kiel) und den FC. St. Pauli (gegen den HSV) vor den letzten 90 Minuten.

DÜSSELDORF: Fernduell mit St. Pauli um Platz fünf

cb
26. Mai 2006, 10:15 Uhr

Das Fernduell um den fünften Platz. Drei Tore trennen Fortuna Düsseldorf (gegen Kiel) und den FC. St. Pauli (gegen den HSV) vor den letzten 90 Minuten.

Das Fernduell um den fünften Platz. Drei Tore trennen Fortuna Düsseldorf (gegen Kiel) und den FC. St. Pauli (gegen den HSV) vor den letzten 90 Minuten. Fortuna-Coach Uwe Weidemann betont: "Ich dachte, 60 Zähler reichen für Rang fünf. Wenn wir gegen Kiel gewinnen und es am Ende nicht reicht, werde ich aber nicht wirklich traurig sein. Wir haben auf jeden Fall alles getan, um noch einen Schritt in der Tabelle zu machen."
Und das Woche für Woche, nachdem der Ligastart völlig in die Hose ging. Allerdings folgte eine Reaktion, die sich mehr als nur sehen lassen kann. Weidemann: "Jetzt können wir die Saison mit einem Dreier gegen Holstein noch krönen."
Um dann in der neuen Spielzeit mit dem aktuellen Stamm den Angriff auf die ersten Plätze angehen zu können. Natürlich auch noch verstärkt, nach Robert Palikuca (Abwehr, St. Pauli) und Claus Costa (Mittelfeld, Bochum II) sollen noch mindestens ein Mann für die linke Seite und eine Sturmalternative zu Marcel Podszus und Marcus Feinbier kommen. "Durchaus richtig", nickt der Linienchef, der allerdings zu möglichen Namen keine Wasserstandsmeldungen abgeben will. Auch nicht zum Thema Florian Bruns, der Aachen verlässt und in Kiel, Düsseldorf und Osnabrück für die linke Flanke genannt wird. "Ich bestätige den Namen nicht", betont Weidemann. Vielleicht, um den Transfer nicht zu gefährden, vielleicht, weil es auch konkrete Alternativen gibt. Auf jeden Fall ist das nicht mehr Thorsten Judt aus Offenbach, der wohl auf dem Fortuna-Zettel weit oben stand, seinen Vertrag allerdings in Offenbach verlängert. Zuletzt beobachtete der Ex-Profi die Partie der beiden Absteiger aus Oberhausen und Münster, wo speziell auf den Außenbahnen mit Tobias Schäper und Jens Bäumer interessante Kicker wirbelten.
Für den Sturm genannt, Fürths Benjamin Fuchs, der in dieser Spielzeit auf neun Einsätze kam. Alles nur machbar, wenn auf der anderen Seite auch Spieler den Verein verlassen. Weidemann erklärt: "Engin Kizilaslan, Dennis Prostka und Julius Steegmann werden uns verlassen. Julius habe ich das in einem offenen Gespräch berichtet. Ich habe ihm verdeutlicht, dass er in der kommenden Saison wohl nicht viele Einsätze bekommen würde." Der Verteidiger steht mittlerweile auf dem Sprung nach Solingen. Schluss-Fazit vom Coach: "Wir müssen in der Gesamtheit und in der Breite stärker werden. Wir haben eine tolle Serie gespielt, aber wir müssen auch noch disziplinierter werden. Da sind wir noch nicht ganz da, wo wir hinwollen. Und durch neuen Konkurrenzdruck soll das besser werden."

Autor: cb

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